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Hessischer Wirtschaftsministers am HORIBA-Stand auf der ACHEMA

HORIBA Darmstadt baut Anlagen zur Prüfung von Antriebssträngen für die Automobilindustrie. Bei diesen Prüfständen bilden elektrische Maschinen die Belastungen nach, die die einzelnen Komponenten in der Realität im Fahrzeug erfahren würden. Diese Belastungsmaschinen werden über Wellenverbindungen mit dem Prüfling (z.B. einem Verbrennungsmotor) verbunden. Diese Wellenverbindungen werden heute meist in Stahl ausgeführt.

Minister Rentsch (3.v.l.) mit Vertreter der Abteilungen Horiba Scientific und Horiba Process&Environment.

Die Prüfung von modernen Verbrennungsmotoren und insbesondere Elektromotoren für Elektro- und Hybridfahrzeuge erfordern jedoch immer höhere Drehzahlen und hohe Beschleunigungen, die mit Stahlwellen nur bedingt erreicht werden. HORIBA entwickelt daher mit dem Institut für Konstruktiven Leichtbau der TU Darmstadt Wellenverbindungen aus Faser-Verbundstoffen (Karbon). Neu ist dabei, dass nicht nur das Wellenrohr sondern auch die Kupplungsflansche aus Faser-Verbundstoffen hergestellt werden und damit ein um mehr als 80 % reduziertes Gewicht erreicht werden kann. Zusätzlich werden wissenschaftlich die Dämpfungseigenschaften dieser Faser-Verbundstoffe untersucht.

Der neue hessische Wirtschaftsminister Florian Rentsch informierte sich eingehend an dem HORIBA-Stand auf der ACHEMA über modernste Analysenmesstechnik sowohl für den industriellen wie auch universitären Bereich. Durch die Förderung des Landes Hessen wird eine Stärkung der hessischen Wirtschaft in einem Wachstumsmarkt erwartet. Es handele sich laut Ministerium um eine ideale Partnerkombination mit Nutzung lokaler Synergien in Darmstadt.

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