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Memmert investiert in den Standort Deutschland

Memmert setzt weiterhin auf ein gesundes Wachstum auf dem weltweiten Markt für Laborgeräte. Der Schwabacher Hersteller von Wärmeschränken und Klimaschränken nimmt eine neue Stanz-Biege-Linie mit einer Gesamtinvestitionssumme von 3 Mio. Euro in Betrieb.

Laut Spectaris, dem Fachverband Analysen-, Bio- und Labortechnik, sanken die Umsätze der deutschen Unternehmen in diesem Industriebereich im Krisenjahr 2009 um rund 8 % gegenüber dem Vorjahr. Entgegen diesem Trend konnte Memmert seine Umsätze annähernd halten. Im August 2010 liegt man bereits im hohen zweistelligen Bereich über dem Vorjahresumsatz und damit auf einem gesunden Wachstumskurs. Geschäftsführerin Christiane Riefler-Karpa stellte während der feierlichen Inbetriebnahme der neuen Stanz-Biege-Linie klar, dass auf die in der Vergangenheit so erfolgreiche Firmenpolitik weiter aufgebaut werde. Man werde die Spitzenposition bei der technologischen Weiterentwicklung von Temperiergeräten verteidigen und die Marktführerschaft bei energieeffizienten Kühlbrutschränken sowie Klimakammern mit Peltiertechnologie noch weiter ausbauen. Statt wie andere Wettbewerber auf Masse zu setzen und dabei Abstriche bei der Qualität und Ausstattung hinnehmen zu müssen, werde man nun in der Lage sein, innerhalb der laufenden Fertigung individuelle Kundenwünsche zu absolut wettbewerbsfähigen Konditionen und vor allem innerhalb kürzester Zeit zu realisieren.

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3 Mio. Euro Investitionssumme beanspruchte die neue Salvagnini Bearbeitungslinie für das Stanzen und Biegen von Blechen. Mit 36 m Gesamtlänge ist sie die größte und modernste Installation dieser Art in Europa. Zusammen mit bereits abgeschlossenen Großinvestitionen wie beispielsweise einem neuen Geräteprüfzentrum, stellt es einen zentralen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit dar und sichert damit in Folge 160 Arbeitsplätze am Standort Deutschland, mit steigender Tendenz.

Die neue Bearbeitungslinie steht am Ende eines 2-jährigen innerbetrieblichen Projektes. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart wurde die Fertigung mit dem Ziel umstrukturiert, noch schneller auf Wünsche nach individueller Geräteausstattung eingehen zu können, möglichst viele Neuentwicklungen zügig in die Serienfertigung zu überführen und vor allem wesentlich schneller als in der Vergangenheit zu liefern.

Mit 60 bis 85 % Zeitersparnis rechnet man in Zukunft pro gefertigtem Blechteil, bei gleichzeitig größtmöglicher Flexibilität. Sonderwünsche können ohne Veränderungen des Produktionsablaufs problemlos integriert werden, da die neue Anlage auch bei einer Stückzahl von 1 rentabel arbeitet. Betriebswirtschaftliche Vorteile sind darüber hinaus Einsparungen bei Logistik und Platzbedarf sowie die Verschnittreduzierung um 50 %. "Die optimale Ausnutzung wertvoller Rohstoffe trägt somit in erheblichem Maß auch zur Verkleinerung unseres CO2-Fußabdrucks bei", unterstreicht Christiane Riefler-Karpa das Bekenntnis von Memmert zu energiesparenden Produkten und Herstellverfahren.

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