Rührstäbe in verschiedenen Formen
Effizientes Mischen mit Magnetrührern
Für das Mischen von Flüssigkeiten sind Magnetrührer häufig genutzte Geräte in Laboren. Für einen gleichmäßigen und effizienten Rührprozess spielt auch die Geomotrie der Rührstäbe eine wichtige Rolle.
Mit Hilfe eines Magnetrührers ist das Mischen von Medien in offenen oder geschlossenen Systemen über einen weiten Temperatur- und Druckbereich. Das System basiert auf einem Magnetkreis zwischen dem externen Antrieb und dem im Medium befindlichen Rührstab. Für eine stabile Kopplung ohne Flattern ist bei der technischen Auslegung entscheidend, dass der Antriebsmagnet und der Rührstab die gleiche Länge aufweisen und der Abstand zwischen beiden so gering wie möglich gehalten wird.
Rührstäbe passend wählen
Die Auswahl der Stabform richtet sich nach der Gefäßgeometrie: Während zylindrische Formen ideal für flache Böden sind, erfordern Rundkolben ovale Eiform-Rührstäbe. In großen Gefäßen erzeugen Dreikant- oder Vierkantstäbe die notwendigen Turbulenzen, um auch Feststoffe zu lösen. Bei der Marke "BOLA" besteht die Ummantelung aus PTFE, das einen Einsatzbereich von –200 °C bis +260 °C abdeckt, chemisch inert ist und den FDA- sowie USP-Class-VI-Anforderungen entspricht. Der Magnetkern besteht meist aus Alnico V, wobei für höhere Viskositäten auch Samarium-Cobalt-Kerne zum Einsatz kommen.
Um ein Abdriften zu den Polen oder eine mechanische Blockade durch zu hohen Anpressdruck auf den Gefäßboden zu vermeiden, sollte der Einsatz sehr starke Magnete bedacht werden. Die optimale Rührleistung ergibt sich immer aus einem Zusammenspiel aus Viskosität, Gefäßform und Magnetstärke. Daher hat das "BOLA"-Sortiment eine breite Auswahl an Geometrien für individuelle Praxistests in Laboren.
Quelle: Bohlender











