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Merck: Ergebnis steigt um 70 %

"2010 war ein Jahr mit großen Veränderungen für Merck. Die Akquisition von Millipore passt perfekt zu unserer strategischen Ausrichtung und hat Merck mit neuen Fähigkeiten, zusätzlicher Größe und innovativen Produkten bereichert. In finanzieller Hinsicht hat 2010 unsere Erwartungen übertroffen und Merck auf ein neues Umsatz- sowie Profitabilitäts-Niveau gebracht", sagte Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung. "Bei ganzjähriger Berücksichtigung von Millipore erwarten wir für 2011 ein Wachstum der Gesamterlöse um 13 % bis 18 % und einen Anstieg des operativen Ergebnisses um 35 % bis 45 %."

Die Gesamterlöse der Merck-Gruppe erhöhten sich 2010 um 20 % auf das Rekordniveau von 9291 Mio. EUR. Dieser starke Anstieg steht im Zusammenhang mit dem 5,1 Mrd. EUR teuren Zukauf von Millipore im Juli 2010. Akquisitionen, darunter hauptsächlich Millipore, trugen 8,4 % des Wachstums, positive Währungseffekte 3,7 %. Organisch, d.h. um den Akquisitionseffekt und die Währungseinflüsse bereinigt, wuchs das Geschäft um 7,9 %. Im vierten Quartal legten die Gesamterlöse um 26 % auf 2546 Mio. EUR zu, im vergleichbaren Vorjahres-Quartal waren es 2029 Mio. EUR. Insgesamt beläuft sich das operative Ergebnis der Merck-Gruppe auf 1113 Mio EUR. Dies entspricht einem Anstieg um 72 % gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal verdreifachte sich das operative Ergebnis fast, es lag mit 129 Mio. EUR weit über den 44 Mio. EUR aus dem Vorjahr. Das um Serono- und Millipore-bezogene Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte bereinigte operative Ergebnis stieg von 1296 Mio. EUR im Jahr 2009 auf 2096 Mio. EUR im Berichtsjahr. Im vierten Quartal 2010 betrug dieser Wert 538 Mio. EUR verglichen mit 258 Mio. EUR im vierten Quartal 2009.

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Die Umsatzrendite ROS (Return on Sales: operatives Ergebnis/Gesamterlöse) der Merck-Gruppe stieg von 8,4 % im Vorjahr auf 12,0 % im Berichtsjahr. Im vierten Quartal erreichte Merck eine Umsatzrendite von 5,1 % verglichen mit 2,2 % im Vorjahr. Die bereinigte Umsatzrendite der Merck-Gruppe (Core ROS: operatives Ergebnis ohne Serono- und Millipore-bezogene Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte/Gesamterlöse) fiel 2010 mit 22,6 % höher aus als im Vorjahr (16,7 %). Im vierten Quartal erzielte Merck mit 21,1 % fast eine doppelt so hohe bereinigte Umsatzrendite wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres (12,7 %). Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte Merck 40562 Mitarbeiter und damit 7500 mehr als im Jahr zuvor (2009: 33062). Der Großteil dieses Anstiegs geht auf die Akquisition von Millipore zurück.

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