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Merck drosselt Produktion in einigen Anlagen im Unternehmensbereich Chemie

Der Nachfrageeinbruch in konjunkturabhängigen Branchen wie der Automobilindustrie und der Unterhaltungselektronik hat auch im Unternehmensbereich Chemie der Merck KGaA zu einem starken Nachfragerückgang geführt. Dieser betrifft vor allem die Sparte Liquid Crystals sowie das Geschäft mit Effektpigmenten, das Teil der Sparte Performance and Life Science Chemicals ist. Daher wird Merck mehrere Anlagen beziehungsweise Betriebe je nach Bedarf im ersten Halbjahr 2009 vorübergehend für mehrere Wochen herunterfahren. In diesen Betrieben in Deutschland, Asien und den USA sind rund 800 Mitarbeiter beschäftigt. Für die beiden Hauptstandorte Darmstadt und Gernsheim werden die Produktionsanpassungen in Abstimmung mit dem Betriebsrat im wesentlichen durch das Ausnutzen von Arbeitszeitkonten und Jahresurlaub der Mitarbeiter sowie dem vorübergehenden Einsatz von Mitarbeitern in anderen Betrieben, zum Beispiel in der Pharmaproduktion, erreicht. Sämtliche Pressemeldungen der Merck KGaA werden - zeitgleich mit der Publikation im Internet - auch per E-Mail versendet: Nutzen Sie die Web-Adresse http://www.newsabo.merck.de, um sich online zu registrieren, die getroffene Auswahl zu ändern oder den Service wieder zu kündigen. Merck ist ein weltweit tätiges Pharma- und Chemieunternehmen mit Gesamterlösen von 7,1 Mrd ¿ im Jahr 2007, einer Geschichte, die 1668 begann, und einer Zukunft, die 32.458 Mitarbeiter in 59 Ländern gestalten. Innovationen unternehmerisch denkender und handelnder Mitarbeiter charakterisieren den Erfolg. Merck bündelt die operativen Tätigkeiten unter dem Dach der Merck KGaA, an der die Familie Merck mittelbar zu rund 70 Prozent und freie Aktionäre zu rund 30 Prozent beteiligt sind. Die einstige US-Tochtergesellschaft Merck & Co. ist seit 1917 ein von der Merck-Gruppe vollständig unabhängiges Unternehmen.

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