Nach erfolgter Übernahme von Sigma-Aldrich durch Merck

Batra soll Life-Science-Geschäft leiten

Das Darmstädter Unternehmen Merck gab bekannt, dass Udit Batra, derzeit CEO und President von Merck Millipore, die Leitung des kombinierten Life-Science-Geschäfts von Merck Millipore und Sigma-Aldrich übernehmen wird. Die Ernennung ist wirksam, sobald die Übernahme von Sigma-Aldrich erfolgreich abgeschlossen wurde.

Udit Batra soll die Leitung des kombinierten Life-Science-Geschäfts von Merck Millipore und Sigma-Aldrich übernehmen.

Die geplante 17-Mrd.-Dollar-Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen und der Zustimmung relevanter Aufsichtsbehörden. Der erfolgreiche Abschluss wird für Mitte 2015 erwartet. Bis dahin bleiben Merck Millipore und Sigma-Aldrich separate Unternehmen, die von Udit Batra und Rakesh Sachdev, President und CEO von Sigma-Aldrich, jeweils selbstständig geführt werden. Rakesh Sachdev wird bei Bedarf in einer beratenden Rolle zur Verfügung stehen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

„Die Ernennung markiert einen weiteren wichtigen Schritt im Übernahmeprozess von Sigma-Aldrich. Mit dieser Entscheidung stellen wir kontinuierliche Führung und zugleich den Fokus auf die Kunden in den so wichtigen Monaten der Integrationsplanung und darüber hinaus sicher“, sagte Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Udit Batra, 44, ist seit März 2014 als CEO und President von Merck Millipore, dem Life-Science-Geschäft von Merck, tätig. Er kam im Jahr 2011 zu Merck, wo er die Leitung des Consumer-Health-Geschäfts übernahm. Zuvor arbeitete Udit Batra bei Novartis Vaccines und Diagnostics, wo er als Leiter Global Public Health and Market Access fungierte. Bei Novartis hatte er eine Reihe von Leitungspositionen inne, darunter als Global Head of Corporate Strategy and Country President des Pharmageschäfts in Australien.

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Im September 2014 gab Merck die geplante Übernahme des US-amerikanischen Life Science Unternehmens Sigma-Aldrich als Teil seiner Transformations- und Wachstumsstrategie „Fit für 2018“ bekannt. Erfolgt die Genehmigung der Übernahme, ist sie die größte in der beinahe 350-jährigen Geschichte von Merck und markiert einen Wendepunkt für beide Unternehmen. Merck hat sich bereits die kartellrechtliche Freigabe seitens der US-amerikanischen Kartellbehörde (FTC) sowie einiger weiterer Zuständigkeitsbereiche gesichert und arbeitet derzeit in engem Austausch mit den entsprechenden Behörden, um die Transaktion wie geplant abschließen zu können.

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