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Nano-Partikel - Schlüsseltechnologie für die Life Sciences in der Diagnostik und Therapie
Was leistet die heutige Nanotechnologie für die Gesundheitswissenschaften? Zu einer Diskussionsrunde lud gestern BAY TO BIO - Förderverein Life Science Nord e.V. in das Centrum für Angewandte Nanotechnologie (CAN). Experten stellten die Potenziale der Nanotechnologie für die Life Sciences vor - darunter CAN-Geschäftsführer Dr. Frank Schröder-Oeynhausen, Dipl.-Ing. Niko Bärsch vom Laser Zentrum Hannover e.V. und Dr. Jörn Borgert von der Philips Technologie GmbH. Nanotechnologie für die Diagnostik und Therapie "Funktionale Nanopartikel spielen bei der molekularen Erkennung, also der Lösung diagnostischer und therapeutischer Fragestellungen, eine zunehmend wichtige Rolle", so Schröder-Oeynhausen in seinem Vortrag über die Nanotechnologie am CAN. "Auf der Grundlage patentgeschützter Technologien sind wir in der Lage, Nanopartikel für die molekulare Erkennung gemäß Kundenanforderungen zu entwickeln und herzustellen." Einsatz finden solche Partikelsysteme als kontrastgebendes Material in bildgebenden Diagnoseverfahren wie der Magnetresonanztomographie oder dem von der Philips Technologie GmbH neu entwickelten Verfahren des Magnetic Particle Imaging (MPI). "Nano ist von stetig zunehmender Bedeutung für die Life Sciences", erklärte BAY TO BIO-Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Franz-Peter Marx. "Mit dieser Veranstaltung konnten wir einen inhaltlichen Bogen von der wissenschaftlichen Auftragsforschung bis zur konkreten medizinischen Anwendung spannen." BAY TO BIO ist das größte norddeutsche Netzwerk für Unternehmen aus der Biotechnologie, Medizintechnik und pharmazeutischen Industrie. Als branchenspezifisches Informations- und Kommunikationsforum bringt BAY TO BIO Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in Hamburg und Schleswig-Holstein zusammen.










