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Neue Konferenz auf der Pharmapack Europe 2012

Die am 15. und 16. Februar 2012 zum elften Mal stattfindende Verpackungsmesse "Pharmapack Europe" befasst sich erstmals intensiv mit den Herausforderungen der Lieferkette in der Pharmaindustrie. Dabei widmet der Messeveranstalter UBM Canon den ersten Messetag unter anderem der wichtigen Kühlkette innerhalb der Pharmabranche.

Am 15. und 16. Februar 2012 findet die von UBM Canon in Paris veranstaltete Verpackungsmesse Pharmapack Europe statt - erstmals mit technischem Symposium zum Thema "Drittverpackungen und Kühlkette". (Bild: UBM Canon)

Als erste europäische Messe mit begleitendem Kongress widmet sich die Pharmapack Europe speziell den Verpackungstechnologien und Verwaltungssystemen für Medikamente. Dabei präsentiert sie sich im Februar 2012 mit einem ganz neuen Gesicht - denn es wird unter anderem ein technisches Symposium stattfinden, das sich mit Drittverpackungen und dem Transport von Medikamenten bei geregelter Temperatur befasst. Diese Expertentreffen werden in Zusammenarbeit mit Knauf Industries Healthcare organisiert und finden am 15. Februar 2012 parallel zu den Vorträgen im zentralen Hörsaal statt. Zu den Teilnehmern zählen Medikamentenhersteller, Vertreter von Gesundheitsbehörden und Gesundheitsinstitutionen, Anbieter von Verpackungslösungen und Technologien für den Transport von Gesundheitsprodukten sowie zahlreiche andere Akteure innerhalb der Logistikkette der Pharmaindustrie. Als Messebesucher werden Geschäftsführer, Ingenieure und Leiter von pharmazeutischen Laboren und Biopharmaunternehmen erwartet, die aus verschiedensten Bereichen stammen: Transport, Vertrieb, Lieferkette, Materialmanagement, Belieferung von Krankenhäusern, Verpackung, Qualitätssicherung & Qualitätskontrolle, Vorschriften und Sicherheit.

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Das Regulierungsumfeld und seine Herausforderungen

Der Messeveranstalter UBM Canon widmet den ersten Messetag der wichtigen Kühlkette innerhalb der Pharmabranche. Dementsprechend werden zwei Kongresse mit unterschiedlichen Themen angeboten, die mit den Titeln "Das Regulierungsumfeld und seine Herausforderungen" und "Was die Technologie leisten kann" überschrieben sind. Die erst genannte Veranstaltung wird von Jean-Claude Vogler, MD, PharmD, CEO & QP, INRESA Pharma, geleitet und befasst sich mit der Komplexität der Umsetzung einer pharmazeutischen Kühlkette. Im Fokus liegen die behördlichen Anforderungen, die weiteren Entwicklungen der Vorschriften und ihre Auswirkungen auf die pharmazeutische Logistikkette. Anhand konkreter Beispiele zeigen Experten Lösungen für Probleme auf, die sich beispielsweise beim Versand von Produkten für klinische Tests in Schwellenländer ergeben.

Ein weiteres Thema, das am Vormittag auf dem Programm steht ist die Eignungsüberprüfung von Thermoverpackungen für den Transport von Chemotherapie-Produkten bis zu den Patienten nach Hause. Vincent Boudy, PharmD, PhD, Associate Professor, Universität Paris Descartes, AGEPS-APHP erklärt dazu: "Diese Medikamente, von denen einige besonders wärmeempfindlich sind, werden zwar im Krankenhaus hergestellt, aber zuhause verabreicht und erfordern deshalb einen kontrollierte Logistikkreislauf bis zu ihrer Verabreichung im Haus des Patienten." Thema seiner Präsentation sind die Schlüsselaspekte für die Umsetzung und Freigabe eines Kreislaufs zur Gewährleistung des problemlosen Ablaufs der Chemotherapie für den häuslichen Pflegedienst der Pariser Krankenhäuser. Des Weiteren betont Vincent Boudy: "Thermoverpackungen bieten nur dann die Möglichkeit, die Aufbewahrungstemperatur zwischen +2 und +8 °C zu halten, wenn ihre Nutzungsbedingungen korrekt eingehalten werden und mit den auftretenden Temperaturamplituden richtig umgegangen wird." Im Rahmen der Präsentation während des Kongresses werden die verschiedenen Kriterien und Modalitäten für die Überprüfung der Leistungsfähigkeit dieser Verpackungen vorgestellt.

Was die Technologie leisten kann

Die zweite Veranstaltung (Was die Technologie leisten kann) erlaubt es den Messebesuchern, innovative Materialien kennenzulernen, die die Leistung von Drittverpackungen für Medikamente und Gesundheitsprodukte verbessern. Außerdem werden Technologien vorgestellt, die eine bessere Kontrolle der Kühlkette ermöglichen. "Um eine effiziente Kühlkette gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass man auf technologische Lösungen zurückgreifen kann, die es erlauben, die für das jeweilige Produkt erforderliche Aufbewahrungstemperatur innerhalb der zulässigen Grenzen zu halten. Ebenso entscheidend ist es jedoch, alle an der Kühlkette beteiligten Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Denn letztlich ist auch eine noch so leistungsfähige Technologie nutzlos, wenn sie nicht unter angemessenen Bedingungen eingesetzt wird", erläutert Jean-Claude Vogler und fügt hinzu: "Jeder Hersteller hat mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen, denn jedes Produkt ist anders."

Das Hauptziel dieses Symposiums besteht darin, den Medikamentenherstellern die Möglichkeit zu geben, vom Erfahrungsrückfluss der vielen anderen Akteure innerhalb der pharmazeutischen Vertriebskette zu profitieren und sich mit Experten über ihre Probleme auszutauschen, um diesen besser begegnen zu können.

Das vollständige Programm des Symposiums finden Sie unter http://www.pharmapack.fr. Mehr Informationen zur Pharmapack Europe erhalten Sie auf der Website http://www.ubmcanon.com oder senden eine Mail an pharmapack@ubm.com.

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