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Neuer Investitionsrekord im Industriepark Höchst

Im Industriepark Höchst wird weiter kräftig investiert: Im Jahr 2009 konnte der erst im Vorjahr aufgestellte Investitionsrekord noch einmal übertroffen werden. Auf rund 634 Millionen Euro summieren sich die von den Standortgesellschaften im abgelaufenen Jahr getätigten Investitionen, mehr als 30 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ein bemerkenswertes Ergebnis in einem gerade für die Chemieindustrie nicht ganz einfachen Jahr.

Die beachtliche Investitionssumme kommt in erster Linie durch die Großprojekte zustande, die derzeit im Industriepark Höchst realisiert werden. So wächst die neue Ticona-Produktionsanlage in die Höhe, und bei der Ersatzbrennstoffanlage, die im Südwesten des Standortes errichtet wird, ist gerade die Inbetriebnahmephase angelaufen. "Aufgrund dieser beiden Maßnahmen liegt das Investitionsvolumen seit 2008 in beiden Jahren deutlich über dem Niveau der vorangegangenen Jahren, als in der Regel zwischen 350 und 450 Millionen Euro pro Jahr investiert wurden", analysierte Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, im Rahmen der vorweihnachtlichen Pressekonferenz von Infraserv Höchst. die aktuellen Zahlen. "Insgesamt ist jedoch festzustellen, dass auch im zu Ende gehenden Jahr wieder viele der mehr als 90 Standortgesellschaften Investitionen im Industriepark Höchst getätigt haben, was ausgesprochen erfreulich ist", so Infraserv-Geschäftsführer Dr. Roland Mohr. Einen wesentlichen Anteil an der Gesamtsumme hat natürlich die größte Standortgesellschaft, das Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis.

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Als "zufriedenstellend" bezeichnete Jürgen Vormann die Geschäftsentwicklung für die Infraserv Höchst-Gruppe im zu Ende gehenden Jahr. Die Standortbetreibergesellschaft konnte den Umsatz um rund zehn Prozent auf 1,15 Milliarden Euro Umsatz steigern, trotz der schwierigen konjunkturellen Situation. "Natürlich konnten auch wir uns der Wirtschaftskrise nicht entziehen, wobei nicht alle am Standort ansässigen Unternehmen in gleichem Umfang betroffen sind und sich folglich die schwierige Wirtschaftslage nicht so extrem auf den Standort ausgewirkt hat", erläuterte Jürgen Vormann. Dr. Roland Mohr verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sich das Unternehmen bereits rechtzeitig auf schwierigere Zeiten vorbereitet hatte: "Dank unserer erfolgreich umgesetzten Effizienzsteigerungsmaßnahmen waren wir für Krisenzeiten gewappnet. Wir werden auch weiterhin konsequent an der Steigerung unserer Effizienz arbeiten, um auf diese Weise die Attraktivität des Standortes zu steigern und einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden zu leisten."

Die erfolgreiche Entwicklung des Industrieparks Höchst macht das Geschäftsmodell von Infraserv Höchst auch für viele andere Industriestandorte in Deutschland interessant. Gerade die aktuelle wirtschaftliche Situation zwingt viele Unternehmen dazu, Kostenstrukturen zu überprüfen und auch über die Vergabe von Sekundärprozessen nachzudenken, die nicht unmittelbar Bestandteil der eigenen Kernaktivitäten sind. Infraserv Höchst ist aufgrund der Erfahrung als Standortbetreiber für Chemie und Pharma prädestiniert, um in diesem neuen Marktsegment eine Führungsposition zu übernehmen. "Wir wollen weiter wachsen und verstärkt Kunden mit Standorten außerhalb des Industrieparks Höchst gewinnen", kündigte Dr. Roland Mohr an. Ein erster Schritt ist gemacht: seit 1. September betreibt mit Infrasite Griesheim eine Tochtergesellschaft den Standort in dem Frankfurter Stadtteil, der nur wenige Kilometer entfernt ist. Darüber hinaus ist GIS Infrasite, ein Gemeinschaftsunternehmen von Infraserv Höchst und dem FM-Dienstleister GIG, in den ersten Monaten seit der Firmengründung erfolgreich auf dem Markt als Standortbetreiber gestartet. "Wir werden im nächsten Jahr den Betrieb weiterer Industriestandorte übernehmen und dabei mit unseren hocheffizienten Leistungen sowie unserer Fachexpertise in den verschiedenen Bereichen rund um den Standortbetrieb die Wettbewerbsfähigkeit der produzierenden Unternehmen stärken", so Dr. Roland Mohr.

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