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SCHOTT gründet Pharma Joint Venture in Indien

Die SCHOTT AG gründet ein Gemeinschaftsunternehmen mit der indischen Firma KAISHA Manufacturers Private Ltd. Das neue Joint Venture SCHOTT KAISHA Private Ltd. mit Niederlassungen in Daman und Mumbai wird pharmazeutische Primärverpackungen aus Glas für den indischen Markt herstellen. "Mit der Investition im zweistelligen Millionenbereich setzt SCHOTT konsequent seinen Wachstums- und Qualitätsführerschaftskurs fort. Außerdem sichern wir uns den Zugang zu einem vielversprechenden Markt", so Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorstandsvorsitzender der SCHOTT AG. Der Mainzer Technologiekonzern ist mit 50 % an dem Unternehmen beteiligt und steuert unter anderem das technologische Know-how bei der Herstellung von Ampullen, Fläschchen, Spritzen und Karpulen bei, KAISHA bringt seine bestehenden Standorte und Produktionskapazitäten für Pharmaverpackungen ein. Vorausgegangen war dem Joint Venture eine jahrelange erfolgreiche Kunden-Lieferantenbeziehung, in der SCHOTT pharmazeutisches Rohrglas als Ausgangsmaterial für Pharmaverpackungen an KAISHA lieferte. KAISHA gilt als Qualitätsführer auf dem indischen Markt und erwirtschaftete 2007 einen Umsatz von 11 Millionen Euro. Indien wächst im Bereich Pharmaverpackungen um 10¿15 % jährlich, besonders in den qualitativ hochwertigen Segmenten. So verfügt Indien über die größte Anzahl von Produktionswerken mit Zulassung der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) außerhalb der USA. SCHOTT wird mit dem Joint Venture die indischen Pharmahersteller dabei unterstützen, die im internationalen Wettbewerb geforderte hohe Produktqualität für Pharmaverpackungen zu erreichen. Zu diesem Zweck wird SCHOTT KAISHA bis Ende 2009 Produktionskapazitäten für StandardLine Ampullen und Fläschchen aufbauen. "Das Joint Venture kombiniert KAISHA`s lokale Markterfahrung und Kundenzugang mit dem technologischen Know-how von SCHOTT", erklärt Kairus Dadachanji, Präsident von SCHOTT KAISHA. Das Unternehmen rechnet daher mit einem raschen Ausbau der Produktionskapazität. Je nach Stärke des Wachstums soll auch die Anzahl der Mitarbeiter steigen. "Innerhalb der nächsten 15 bis 18 Monate werden die positiven Effekte dieser Kooperation bei unseren indischen Kunden und im Markt ankommen", so Dadachanji. "Durch die räumliche Nähe zu unseren Kunden und unsere hohen Qualitätsstandards ist SCHOTT KAISHA ein guter Partner für die indische Pharmaindustrie auf dem Weg in den globalen Wettbewerb."

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