Umfrageergebnisse

Ursachen für Fachkräftemangel auf der Spur

Zum Thema Wahrnehmung der Berufsbilder im Labor hat der Hamburger Laborproduktehersteller Starlab eine Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse weisen auf mögliche Gründe für Personalmangel in der Laborbranche hin.

Während Wissenschaftler im Life-Science-Bereich zu fast 75 Prozent mit einer attraktiven (48 Prozent) oder sogar sehr attraktiven (25 Prozent) öffentlichen Wahrnehmung ihres Berufsstandes rechnen, sieht es bei Laboranten und Technischen Assistenten sehr viel schlechter aus: Hier glauben nur rund 32 Prozent der Befragten, dass ihr Beruf in der Öffentlichkeit als attraktiv oder sogar sehr attraktiv wahrgenommen wird. Ein weiteres Drittel (31 Prozent) meint, dass ihr Beruf für wenig bis gar nicht attraktiv gehalten wird.

© Starlab International

Berufserfahrene Labormitarbeiter halten ihren Job grundsätzlich für abwechslungsreicher, praxisorientierter und eigenverantwortlicher, als sie das für die Erwartungshaltung des potenziellen Nachwuchses postulieren. 72 Prozent der Befragten können die Ausbildung zum Laboranten oder Technischen Assistenten in den Life Sciences empfehlen.

Als Mittel gegen den Fachkräftemangel sprechen sich laut Umfrage rund 90 Prozent der Befragten demnach voll oder zumindest überwiegend für bessere Verdienstmöglichkeiten aus, jeweils über 80 Prozent tun dies, wenn es um Möglichkeiten für einen schnelleren Aufstieg sowie die Verbesserung des Images ihres Berufes geht. Der Forderung nach mehr Ausbildungsplätzen stimmen schließlich noch 24 Prozent voll beziehungsweise 54 Prozent überwiegend zu. Trotzdem geben nur 41,6 Prozent der befragten Laboranten an, dass ihr Unternehmen eine solche Ausbildung tatsächlich auch anbietet.

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Quelle: Starlab International

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