US-Präsidentschaftswahl

VCI hofft auf weiterhin enge Beziehungen zwischen der EU und den USA

Die USA sind der mit Abstand wichtigste Exportmarkt der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie: 11,4 % aller Ausfuhren von chemisch-pharmazeutischen Erzeugnissen gingen 2015 in die Vereinigten Staaten.

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI): „Die Verunsicherung, wohin die USA nun steuern ist groß. Wir hoffen, dass Donald Trump trotz nationalistischer und protektionistischer Positionen im Wahlkampf als Präsident der Vereinigten Staaten an die engen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und den USA anknüpfen wird.“ (© VCI/ René Spalek)

Knapp 20 Mrd. Euro erlösten die Unternehmen im Handel mit US-amerikanischen Kunden. Auch als Produktionsstandort im Ausland spielen die USA die erste Geige in der globalen Strategie der deutschen Chemie: Die rund 140 Tochterunternehmen in den USA, in denen 71000 Menschen arbeiten, erwirtschafteten zuletzt einen Umsatz von über 61 Mrd. Euro.

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), sagt zur Wahl des neuen US-Präsidenten Donald Trump: „Die Verunsicherung, wohin die USA nun steuern ist groß. Wir hoffen, dass Donald Trump trotz nationalistischer und protektionistischer Positionen im Wahlkampf als Präsident der Vereinigten Staaten an die engen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der EU und den USA anknüpfen wird. Wir brauchen eine stabile transatlantische Zusammenarbeit bei weltweit wichtigen Zukunftsfragen – zum Beispiel bei der Handels-, Klima- und Wirtschaftspolitik.“

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