Anwendung in der Pflanzen-ReproduktionsbiologieDurchflusszytometrie
Das Verständnis über die Biodiversität in der Natur und welche Auswirkungen der menschliche Eingriff darauf hat, spielt heute eine Hauptrolle in der Erhaltung der Lebensräume. Bei der Analyse der Biodiversität ist es wesentlich, die Dynamik und die geographische Verteilung der genetischen Variabilität in natürlichen Populationen zu verstehen.
Bild 1. Schematische Darstellung der Reproduktionswege in fakultativ apomiktischen Arten.
Die Embryosack-Struktur und die Ploidie der Zellen bestimmen das relative Verhältnis zwischen Embryo : Endosperm-DNA-Gehalt. Im sexuellen Weg (a) führt die Befruchtung zur Bildung von einem 2n (2C) Embryo und einem 3n (3C) Endosperm, deren Zellen durch die relative Position der Peaks in den Durchflusszytometrie-Histogrammen unterschieden werden können. Im asexuellen (apomiktischen) Weg (b), kommt es nur in der Zentralzelle des nicht reduzierten Embryosackes zur Befruchtung und ein 2n (2C) parthenogenetischer Embryo und ein 5n (5C) pseudogametisches Endosperm wird gebildet, was sich in unterschiedlichen Histogramm-Peaks zeigt. em: Embryo; en: Endosperm (Schema aus [9, unterstützende Informationen]).

