Zwei Pflanzen, ein Wirkstoff – und doch ganz eigene Wege
Forschende am Max-Planck-Institut zeigen: Zwei Heilpflanzenarten bilden die gleichen Ipecacuanha-Alkaloide – über unterschiedliche biochemische Wege. Ein Modellfall für konvergente Evolution.
Artikel und Hintergründe zum Thema
Forschende am Max-Planck-Institut zeigen: Zwei Heilpflanzenarten bilden die gleichen Ipecacuanha-Alkaloide – über unterschiedliche biochemische Wege. Ein Modellfall für konvergente Evolution.
Seit drei Jahrzehnten bietet das Innovations- und Gründerzentrum (IZB) bei München Start-ups aus der Biotechnologie Infrastruktur für Forschung und Entwicklung. Fünf Beispiele zeigen aktuelle Projekte aus Medizin, Industrie und Umwelttechnik.

Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben erstmals humane DNase1 biosynthetisch in Hefezellen hergestellt. Die Arbeit ebnet den Weg für eine kostengünstigere Biologika-Produktion.

Wenn die Binde zum Teststreifen wird
Forschende der ETH Zürich entwickeln eine papierbasierte Methode zur Analyse von Biomarkern im Menstruationsblut – eine neue Perspektive für frauenspezifische Gesundheitsforschung.

Forschende identifizieren eine Gruppe von Nervenzellen, die durch Leptin das Essverhalten regulieren und Fettleibigkeit begünstigen – ein möglicher Ansatz für neue Therapien gegen Übergewicht.

Liquid Biopsy ermöglicht die Analyse von Tumorerkrankungen anhand zirkulierender Tumor-DNA im Blut – ohne invasive Eingriffe. Der Beitrag gibt einen Überblick über klinische Einsatzmöglichkeiten, technische Anforderungen und qualitätssichernde Maßnahmen für den Einsatz in der Diagnostik.
Wenn herkömmliche Medikamente in der Schwangerschaft an ihre Grenzen stoßen, sind innovative Ansätze gefragt: Ein Forschungsteameam erforscht neuartige Nanozyme, die gezielt Entzündungen behandeln sollen – ohne Mutter und Kind zu gefährden.

Gene und Blutproteine im Kontext
Ein internationales Forschungsteam hat erstmals umfassend untersucht, wie sich der Proteingehalt im Blut von Kindern und Jugendlichen verändert – beeinflusst durch Alter, Geschlecht, Genetik und weitere Faktoren. Die Studie liefert Erkenntnisse zur Früherkennung von Krankheiten und zur Entwicklung personalisierter Diagnostik.
Merck und imec entwickeln gemeinsam eine modulare Plattform für mikrophysiologische Systeme (MPS), die präklinische Studien verbessern, hochwertige Trainingsdaten für KI liefern und Tierversuche langfristig reduzieren soll.
Logistik der Zelle entschlüsselt
Was macht eigentlich ein SLC? SLC-Transporter sind vielseitig – und bislang kaum verstanden. Ein internationales Forschungsteam um Giulio Superti-Furga bringt nun Licht ins Dunkel: Vier Studien zeigen, welche Rolle SLCs im Stoffwechsel, in genetischen Netzwerken und beim Protein-Handling spielen – und liefern eine wertvolle Datenbasis für die Forschung.