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Schnelle, sensitive Mikroorganismen-Bestimmung per Gensonden

Ansatzpunkt für neue Epilepsie-MedikamenteBremse im Gehirn

Bild aus dem Labor für Experimentelle Epileptologie und Kognitionsforschung der Universität Bonn

Eine Studie der Universität Bonn zeigt, warum eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Epilepsie-Medikamente vielen Betroffenen nicht hilft.

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Mikroorganismen-BestimmungSchnell und sensitiv durch Gensonden

Das neue Scan VIT®-System von vermicon kann Mikroorganismen direkt und ohne zeitaufwändige Anreicherung quantifizieren und spezifisch identifizieren. Im Unterschied zu herkömmlichen Schnelltestverfahren zeichnet sich das neue Scan VIT® durch eine Sensitivität von nur 1 Zelle pro Probenvolumen aus.

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Das neue Scan VIT®-Analysensystem basiert auf der VIT®-(vermicon identification technology-)Gensondentechnologie und ist speziell für die schnelle, hochspezifische und absolute Quantifizierung von lebenden Mikroorganismen in flüssigen Proben optimiert. Scan VIT® ermöglicht es, in Probenvolumen von bis zu 100 ml Einzelzellen spezifisch nachzuweisen und zu quantifizieren. Auf die zeitaufwändige Kultivierung wird vollständig verzichtet. Von der Probennahme bis zum quantitativen Endergebnis vergehen max. vier Stunden.

Bei der Entwicklung von Scan VIT standen laut vermicon zwei Faktoren im Fokus: die Entwicklung einer eigenen Steuerungs- und Analysesoftware, Vit Vision, die mit auf künstlicher Intelligenz basierten Algorithmen die spezifische Erkennung von einzelnen Zellen ermöglicht, und eine extrem hohe Sensitivität von nur einer Zelle pro Probenvolumen. Mit knapp einer Million Learning-Scans wurde das System auf die Erkennung von einzelnen mikrobiellen Zellen trainiert. Die künstliche Intelligenz entscheidet dann, wie die Zellen spezifisch detektiert werden.

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Scan VIT kann überall angewendet werden, wo Mikroorganismen in flüssigen Matrices nachzuweisen sind und eignet sich somit sowohl für Analysen von Endprodukten als auch für eine Anwendung innerhalb der gesamten Produktionskette der Getränke-Industrie sowie für Trink- und Prozesswasser. Dabei können bis zu 100 ml oder, abhängig vom Probenmaterial, sogar mehr analysiert werden.

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