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Anton Blöth, Geschäftsführer des VUP, wurde zum Vorsitzenden des Technical Committee for Quality Assurance (TCQA) bei EUROLAB aisbl gewählt. Das Komitee behandelt Qualitätssicherung, Akkreditierung und Normung in europäischen Laboren.
Empa-Forschende haben im Engadin erhöhte PFAS-Werte im Schnee nachgewiesen. Fluorhaltige Skiwachse geben Ewigkeitschemikalien an die Umwelt ab und können Mensch und Umwelt belasten.
Forschende in Basel haben erstmals die komplexe Zellstruktur menschlichen Knochenmarks im Labor nachgebildet. Das Modell ermöglicht realitätsnahe Untersuchungen der Blutbildung und könnte bestimmte Tierversuche sowie Tests in der Blutkrebsforschung ersetzen.
Forschende der TU Wien zeigen: Ultradünne, biokompatible Photovoltaik-Filme können im subretinalen Bereich elektrische Signale erzeugen und das natürliche neuronale Netzwerk der Netzhaut aktivieren – ein Schritt hin zu flexiblen Retinaimplantaten für Menschen mit geschädigten Fotorezeptoren.
Vom 24. bis 27. März 2026 öffnet die Analytica ihre Tore auf dem Münchner Messegelände. Die Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie rückt dabei ein zentrales Thema in den Fokus: die digitale Transformation der Laborbranche.
In Düsseldorf wird vom 17. bis 20. November wieder zum Treffpunkt der weltweiten Gesundheitswirtschaft. Von Montag bis Donnerstag gehen die Medica 2025 und die Compamed 2025 als internationale Leitmessen für die Medizintechnikindustrie und ihren Zuliefererbereich an den Start.
Auf dem diesjährigen EOSC Symposium hat die European Open Science Cloud (EOSC) einen wichtigen Schritt unternommen, um sich als zentraler europäischer Datenraum für Forschung und Innovation zu etablieren. Ein Memorandum of Understanding legt mit Beteiligung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) den Weg für Open Science fest.
In der Entwicklung neuer Therapeutika ist die frühe Phase der Wirkstoffforschung bislang überaus zeitaufwendig und kostenintensiv. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben eine Plattform entwickelt, auf der sich Flüssigkeiten mit einem Volumen von 200 Nanolitern pro Tropfen und 300 Zellen pro Test anordnen lassen.
Die Laborplanung verändert sich: Modularität, nachhaltige Konzepte und digitale Tools wie BIM prägen moderne Labore. Maike Kranz von Carpus+Partner erklärt, wie sich Anforderungen an Labore verändern.
Mit dem Gerät "LyoCube" von Martin Christ (Martin Christ Gefriertrocknungsanlagen GmbH) lassen sich Proben bequem und sicher von vorn in den Gefriertrockner einbringen – ohne schweres Anheben, ohne umständliches Beladen und mit stets freiem Blick auf das Trocknungsgut.
Die Bayer AG betreibt in Darmstadt ein neues Labor für Phytomedizin und Biotika. Die moderne Laborplanung ermöglicht flexible Arbeitsbereiche, effiziente Zusammenarbeit und schnelle Prototypenentwicklung.
Der neue Quartalsbericht des Verbands der Chemischen Industrie zeichnet ein düsteres Bild: Produktion, Preise und Umsätze der Chemie- und Pharmaunternehmen sinken weiter, die Kapazitäten bleiben unter der Rentabilitätsschwelle. Trotz politischer Gegenmaßnahmen fehlt eine echte Trendwende.
Beim Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) wird in einem "Data Science Centre" daran gearbeitet, alle Forschungssektionen des BNITM zu vernetzen und mit modernen digitalen Technologien den Weg für neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu ebnen.
Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben mit dem Verfahren „Laser-Assisted Melt Printing“ (LAMP) erstmals Glas direkt gedruckt und gleichzeitig verschmolzen.. Das Verfahren ermöglicht dichte, transparente 3D-Strukturen und bietet Potenzial für keramische Implantate und optische Anwendungen.
Ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum hat einen bislang unbekannten zellulären Mechanismus entdeckt, der eine entscheidende Rolle bei der Vermehrung von Coronaviren spielt. Die Ergebnisse könnten Möglichkeiten für neue antivirale Wirkstoffe bieten.
Forschende der TU Chemnitz drucken Solarzellen mit neun Prozent Effizienz und hoher Haltbarkeit. Die DFG-Forschergruppe "Popular" untersucht nun die Alterung der Zellen universitätsübergreifend.
Die Umweltgifte PFAS (Perfluoralkylsubstanzen), auch bekannt als Ewigkeitschemikalien, können mit bestimmten Medikamenten schneller aus dem Körper entfernt werden. Dies zeigt eine aktuelle Studie. Gesundheitsvorteile sind jedoch noch unklar.
Die Deutsche Krebshilfe fördert fünf regionale Netzwerke zwischen Kliniken und Krebszentren. Sie unterstützt den Aufbau der regionalen Behandlungsnetzwerken mit zwölf Millionen Euro. Ziel ist eine flächendeckend vernetzte, wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung von Krebspatienten in Deutschland.
Chemikerinnen der Universität Wien haben die Stabilität von Polyoxometallaten systematisch untersucht. Ihr neuer „Atlas“ bietet wertvolle Orientierung für verlässliche und reproduzierbare Experimente in Chemie, Materialforschung und Biomedizin.
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