Dispenser opus

opus® dispenser bei Boehringer Ingelheim


Wolfgang Jörg*)

Bild 1: Probenvorbereitungsroboter für Fällung und Flüssig-Flüssig-Extraktion.

  1. Leiter des Teams Laborgeräteentwicklung in der Abteilung Site Engineerung and Technology am Standort Biberach.
Boehringer Ingelheim erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet weltweit Arzneimittel und zählt zu den 20 größten Pharmaunternehmen der Welt. Am größten Forschungsstandort des Unternehmens in Biberach gibt es ein Automatisierungsteam, das kundenspezifische Automatisierungslösungen für Forschungs- und Entwicklungslabore entwickelt und herstellt. In den letzten Jahren hat dieses Automatisierungsteam über 60 Automatisierungslösungen basierend auf Hamilton- und Tecan-Pipettier- robotern realisiert.

Hirschmann opus® dispenser werden überall dort verwendet, wo Flüssigkeiten für Pipettierroboter in Wannen oder Trögen bereitgestellt werden müssen. Vorteile bringen die Dispenser immer dann, wenn dabei mehr Flüssigkeit benötigt wird, als einmalig in diesen Gefäßen bereitgestellt werden kann. Anwendung finden die Dispenser auch, wenn leichtflüchtige Lösungsmittel verwendet werden. Hier füllt der Dispenser die Lösungsmittel erst unmittelbar vor dem Pipettierschritt in die Tröge oder Wannen.

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Ein weiteres Anwendungsbeispiel für die Dispenser sind Bioanalytik-Probenvorbereitungsroboter für kleine Moleküle. Diese Probenvorbereitungsroboter führen Pro-teinfällung und Flüssig-Flüssig-Extraktionen durch. Dabei kommen oft leichtflüchtige Lösungsmittel wie Ether (MtBE), Methanol (MeOH), Acetonitril (ACN) und Ethylacetat zum Einsatz.

Die Dispenser sind einfach zu integrieren. Sie können mit einer Vielfalt an Schraub- adaptern auf alle gängigen Flaschen geschraubt werden. Die Bedienterminals sind einfach an Labortischen oder Einhausungen zu montieren. Der mitgelieferte Teflonschlauch erlaubt die Verbindung der Dispenser mit dem „Autofill Carrier“ (Bild 3), einer Eigenentwicklung von Boehringer Ingelheim. Die Dispenser verfügen über eine serielle RS232-Schnittstelle. Über diese kann der Dispenser komplett ferngesteuert werden: Aspirate- und Dispensevolumen sowie Aspirate- und Dispensegeschwindigkeiten können damit remote eingestellt werden. Der Dispensiervorgang kann entweder über einen potentialfreien Kontakt oder durch einen Befehl über die serielle Schnittstelle gestartet werden.

Das Boehringer Ingelheim-Automatisierungsteam entwickelt alle Softwarelösungen mit LabVIEW von National Instruments. Für die Ansteuerung des opus® dispensers wurde ein LabVIEW-Treiber entwickelt, mit dem die volle Kontrolle des Dispensers durch die Software gewährleistet wird.


Fazit

Der Hirschmann opus® dispenser ist vom Boehringer Ingelheim-Automatisierungsteam als Standardbauteil klassifiziert. Überall dort, wo Dispensieraufgaben erledigt werden müssen, wird der opus® dispenser eingesetzt.

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