Radiopharmazeutische ForschungMini-Labor könnte weniger Tierversuche erforderlich machen
Ein gemeinsames Projekt des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) erforscht derzeit eine alternative Methode dazu, Radiopharmaka in Tierversuchen zu testen. Die Grundlage dafür bilden künstliche Organstrukturen und Tumore im Chip-Format.
Erste Tests mit den Multiorgan-Chips zeigten positive Ergebnisse. Die Bindung bekannter Substanzen an den Tumorsphäroiden funktionierte bereits. Geplant ist, die mikrophysiologischen Systemen um ein Nierenmodell und ein Leberorganoid zu erweitern. © Amac Garbe/Fraunhofer IWS

