Immunantwort auf Candida albicans kann krankheitsfördernd sein
Forschende aus Kiel zeigen, wie Candida-spezifische Th17-Zellen bei Morbus Crohn krankheitsfördernd werden könnten. Die Ergebnisse eröffnen neue Ansätze für gezieltere Therapien.
Forschende aus Kiel zeigen, wie Candida-spezifische Th17-Zellen bei Morbus Crohn krankheitsfördernd werden könnten. Die Ergebnisse eröffnen neue Ansätze für gezieltere Therapien.

Flüchtige organische Verbindungen als Marker
Eine Pilotstudie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) zeigt: Trainierte Spürhunde können Proben von Long-COVID-Patienten anhand flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) erkennen.

Europas Forschung ist stark, die Umsetzung bleibt die Herausforderung. Die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Life Science Factory wollen Innovationen schneller in die Anwendung bringen und kooperieren.
Die Schattenseite des Basilikums
Mediterrane Ernährung steht für Genuss und Gesundheit. Umso überraschender: Der Naturstoff Methyleugenol aus Basilikum und anderen Gewürzpflanzen kann DNA-Schäden verursachen. Eine neue Studie zeigt, wie sich menschliche Zellen dagegen schützen.

Die unabhängige Hamburger Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung startet die Ausschreibung für den Jung-Karriere-Förderpreis 2027. Bis zum 15. September 2026 können sich Nachwuchsmediziner und -medizinerinnen aus der Humanmedizin um die mit 210.000 Euro dotierte Förderung bewerben. Die Unterstützung läuft über drei Jahre und soll wissenschaftliche Forschung mit klinischer Weiterbildung verbinden.
Forschung zu Angsterkrankungen
Forschende analysierten die DNA von nahezu 700.000 Menschen und entdeckten zahlreiche neue genetische Faktoren, die mit Angstsymptomen verbunden sind.
Eine Studie zeigt: Sinkende Phosphatidylcholin-Spiegel beschleunigen die Alterung von Mitochondrien. Nahrungsergänzung könnte Zellfunktionen verbessern.

Mikrobiologische Forschung ausgezeichnet
Für neue Erkenntnisse zum Zusammenspiel von Genen, Umwelt und Stoffwechsel bei Mikroorganismen erhielt Dr. Johannes Hartl den VAAM-Forschungspreis 2026.
Spezielle Infrastruktur mit Laborstraße und...
Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat ein Zentrum für Diagnostik und translationale Forschung eröffnet. Die neue Einrichtung des Max von Pettenkofer-Instituts der LMU soll dazu beitragen, Infektionskrankheiten effizienter zu behandeln.

Warum gerät das Darmmikrobiom im Alter aus dem Gleichgewicht? Jenaer Forschende stellen eine neue Hypothese vor: Nicht die Mikroben selbst könnten das Problem sein, sondern ein Immunsystem, das seine Kontrollfunktion zunehmend einbüßt.

Zwei internationale Studien zeigen, dass geistige Gesundheit weit mehr ist als eine Frage des Lebensstils. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Umwelt, Gesellschaft und individuellen Lebensumständen.
Neuroregeneration nach Rückenmarksverletzung
Biohybride Mikroroboter die Stammzellen gezielt ins Rückenmark transportieren und verletzte Nervenbahnen reparieren? Zürcher Forschende zeigen, dass diese Idee mehr ist als eine Zukunftsvision.

Computer als Versuchstier-Alternative
Empa-Forschende entwickeln eine KI-gestützte virtuelle Maus, die Nanopartikel im Körper simuliert. Das Modell könnte einen Teil der Tierversuche ersetzen und die Medikamentenentwicklung deutlich beschleunigen.

Auf der Konferenz "bio:cap" in Berlin können Forschende, Start-ups und Investoren aus der internationalen Life-Science-Szene zusammenkommen.
Schlaf als Schaltzentrale des Lebens
Kann eine einzige Nervenzelle erklären, wie ein Hormon gleich mehrere Lebensfunktionen kontrolliert? Eine aktuelle Studie legt das nahe - und dass Schlaf enger mit zentralen Lebensprozessen verknüpft sein könnte als bisher angenommen.
Das Gehirn denkt nicht nur mit Neuronen
Astrozyten sind offenbar spezialisierter als gedacht: Forschende haben erstmals Natriumkonzentrationen einzelner Astrozyten im Gehirn sichtbar gemacht und gezeigt, dass Astrozyten im Gehirn unterschiedlich arbeiten - mit überraschenden Ergebnissen für die Hirnforschung.

Biomarker minimalinvasiv und kontinuierlich...
Die Hochschule Koblenz erhält 1,5 Mio. Euro Förderung für das Projekt 'WearALab'. Entwickelt wird ein tragbares Mini-Labor auf Basis von Mikronadel-Technologie zur kontinuierlichen, minimalinvasiven Messung von Biomarkern direkt auf der Haut.

Die DSMZ hat vier weit verbreitete menschliche Krebszelllinien erfolgreich auf fötales Kälberserum-freie Medien umgestellt. Die Ergebnisse zeigen: FKS-freie Zellkulturen sind reproduzierbar und für die Krebsforschung ebenso geeignet wie klassische Methoden.

Über Automatisierung, Kits und Datenanalyse
Unser Gastautor erläutert, wie Automatisierung, LC-MS, standardisierte Kits und Softwarelösungen die klinische Analytik effizienter, sicherer und reproduzierbarer gestalten.

Hantavirus-Infektionen - Einordnung aus...
Forschende der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen ordnen aktuelle Hantavirus-Fälle ein und geben einige Informationen zu Hantaviren.