Management

Pflichtveranstaltung für Biomediziner - Kombinationsprodukte im Mittelpunkt der BIOMEDevice Europe 2011 in Paris

Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie Vertreter führender Industrieunternehmen präsentieren auf der BIOMEDevice neueste Erkenntnisse zum Thema "Kombinationsprodukte". (Bild: UBM Canon)

Die BIOMEDevice Europe 2011 ist ein internationaler Kongress mit begleitender Ausstellung, der sich dem Thema Entwicklung von Kombinationsprodukten widmet. Die Veranstaltung findet am 23. und 24. Februar 2011 parallel zur 10. Pharmapack-Messe in Paris statt. Den erwarteten 2800 Besuchern wird ein Vortrags-, Diskussions- und Ausstellungsprogramm geboten, das den gegenwärtigen Status beleuchtet, hilfreiche Ansätze für Neuentwicklungen bietet und Prognosen für die Zukunft wagt.

Die Biomedizintechnik ist eine internationale Schlüsselbranche, die Erkenntnisse aus den Fachgebieten Pharmazie, Biologie und Medizin in technische Entwicklungen umsetzt. Welche Bedeutung diese Kombinationsprodukte haben, zeigt sich daran, dass sie bereits über ein Drittel aller derzeit entwickelten Produkte im Gesundheitssektor bestreiten.

Die BIOMEDevice Europe ist eine für diese Branche maßgeschneiderte Veranstaltung, quasi ein Muss, für alle pharmazeutischen, biotechnischen und medizinischen Unternehmen, die auf der Suche nach neuen Abgabesystemen für Medikamente sind, solche entwickeln oder neue therapeutische Ansätze verfolgen.

Dementsprechend sind viele international führende Anbieter von Arzneimittelverpackungen und medizinischen Geräten aus Deutschland auf der Pharmapack und der BIOMEDevice Europe vertreten, um ihre Neuheiten zu präsentieren ¿ zum Beispiel Gerresheimer Plastic Packaging, Vetter Pharma Fertigung, Aptar Pharma Prescription, Amcor Flexibles Singen, etc.. Unter den Kongressteilnehmern befinden sich außerdem zahlreiche Entscheidungsträger der großen deutschen Hersteller von pharmazeutischen und biopharmazeutischen Erzeugnissen, wie Boehringer Ingelheim Pharma, Bayer Schering Pharma AG und B.Braun Melsungen AG.

Während die erste BIOMEDevice bereits die Komplexität der Kombinationsprodukte und die Herausforderungen bezüglich der zu erfüllenden Vorgaben beleuchtete, wird die im Februar 2011 stattfindende Veranstaltung noch weiter in die Tiefe gehen.

Am ersten Tag werden Vertreter amerikanischer und europäischer Behörden Auskunft über den aktuellen Stand der Rechtssituation geben. Sie werden kritische Punkte beleuchten, die bei Neuentwicklungen berücksichtigt werden müssen, und einen Blick in die Zukunft wagen. Zu den Referenten gehört unter anderem Dr. Wilma Hartung, Globale Leiterin Medizinprodukte beim TÜV Rheinland, die ihre Erfahrungen den Teilnehmern mitteilen wird. Für Entscheidungsträger aus deutschen Unternehmen ist das eine einmalige Gelegenheit, sich über mögliche Veränderungen der Richtlinien zu informieren, die für strategische Maßnahmen bedeutsam sind. Ein international besetztes Round-Table-Gespräch, in dem Teilnehmerfragen diskutiert werden, rundet diesen Programmblock ab.

Der zweite Tag legt den Schwerpunkt auf die technischen Herausforderungen bei der Entwicklung von Kombinationsprodukten. Zum Thema ¿Kombinationsprodukte heute und in Zukunft: neue Abgabesysteme für Medikamente und biologische Stoffe¿ referieren sowohl Experten aus Wissenschaft und Forschung als auch Vertreter der führenden Industrieunternehmen.

Begleitet wird der Kongress von einer Ausstellung, an der sich über 40 Unternehmen beteiligen. Sie demonstrieren, was derzeit bei Kombinationsprodukten technisch möglich ist, und bieten außerdem Dienstleistungen bezüglich Entwicklung und Produktion an. Ausführliche Informationen finden Sie unter http://www.biomedevice-europe.com.

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Schwächen im Job

Abbauen oder ignorieren?

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Doch wie gehen wir mit unseren Schwächen um? Sollen wir sie ignorieren und uns auf den Ausbau unserer Stärken konzentrieren? Das kommt darauf an – meint unser Autor.

mehr...
Anzeige

Führen 4.0

12 Thesen zum Führen in digitalen Zeiten

Digitalisierung hin oder her: Auch künftig werden Führungskräfte Menschen – und keine Maschinen und Algorithmen – führen. Das sollten sich Führungskräfte immer wieder ins Bewusstsein rufen. Dann gelingt ihnen auch das Führen im digitalen Zeitalter.

mehr...

Management

Change nervt! Oder?

Change, also Veränderung, nervt viele Menschen – weil sie sich nach Stabilität sehnen. Denn diese vermittelt ihnen das Gefühl von Sicherheit. In der von Veränderung geprägten VUCA-Welt können Unternehmen ihren Mitarbeitern die gewünschte Stabilität...

mehr...