Editorial

Treffpunkt analytica

Treffpunkt analytica

Unsere aktuelle LABO steht ganz im Zeichen der bevorstehenden analytica. Bereits zum 21. Mal findet diese Messe für Analytik, Labortechnik und Life Sciences in München statt und der Veranstalter erwartet 30000 Fachbesucher, die sich vom 1. bis 4. April über die Neuentwicklungen der gut 1000 Aussteller informieren wollen. Um Ihnen, lieber LABO-Leser, die Messeplanung bereits im Vorfeld zu erleichtern, stellen wir in der hier vorliegenden Ausgabe zahlreiche analytica-Exponate unter Angabe von Standnummer und Firmenname vor. Darüber hinaus informieren wir Sie über das zusätzliche Rahmenprogramm dieser Messe. Hierzu gehören beispielsweise die so genannte InnovationsArea zur Präsentation neuer Geschäftsideen sowie der Gemeinschaftsstand „made in Germany“ für Start-up-Firmen. Erwähnenswert ist auch der erstmals veranstaltete Finance Day, der Themen wie Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten zum Inhalt hat, oder das Seminar-Angebot mit Referaten zu REACH, Health-Claim-Verordnung, Lean-Lab-Strategien, etc.

Eine weitere wichtige Säule der analytica ist der ausstellungsbegleitende Kongress vom 1. bis 3. April. Er wird gemeinsam von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) und der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) organisiert und trägt die Bezeichnung analytica Conference. Deren Themenspektrum reicht von der instrumentellen chemischen Analytik über die medizinische Diagnostik bis hin zu biochemischen und molekularbiologischen Fragestellungen. Beispielhaft seien hier die Plenarvorträge erwähnt:

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So befasst sich der Vortrag von Prof. Dr. Harald Fuchs (Uni Münster) mit der Nanoanalytik, genauer gesagt mit Materialuntersuchungen auf atomarer Ebene mittels AFM und REM. Prof. Dr. Jan van der Greef (Uni Leiden) berichtet über den Einsatz der Massenspektrometrie in Systembiologie und Medizin, und Prof. Dr. Ryszard Lobinski (CNRS, Pau) stellt seine Arbeiten zur Element- und Speziesanalytik in den Life Sciences vor. Ein weiterer Plenarvortrag (Prof. Dr. Carl Borrebaeck, Uni Lund) hat die diagnostische Anwendung von Proteinchips in der Onkologie zum Thema. Interessant werden dürften auch die Vorträge der beiden Preisträger des analytica-Forschungspreises, der von der GBM auf der Messe verliehen und von der Firma Roche gestiftet wird. Doch dazu mehr in unserer nächsten LABO-Ausgabe.

Zu den Ausstellern der analytica gehört auch die Hoppenstedt Publishing GmbH – der Verlag, in dem die LABO, die LABO Marktübersichten en bloc und etliche weitere Fachzeitschriften erscheinen. Schauen Sie doch einmal bei uns vorbei. Das gesamte LABO-Team freut sich auf Ihren Besuch am Messestand in Halle A1, Nr. 270.

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