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„The Technopolicy Network“ zu Gast im Biotech-Cluster Rhein-Neckar

Über die Bedeutung überregionaler Allianzen bei der Entwicklung einer wissensbasierten Regionalentwicklung tauschten in Heidelberg rund 90 Experten aus aller Welt zwei Tage lang ihre Erfahrungen aus. Bei der "Innovation Tour" lernten die Gäste die Forschungslandschaft im Life-Science-Campus Neuenheimer Feld kennen.

Unter dem Titel "Building a World-Class Knowledge Region" war die 7. Jahrestagung des Netzwerks "The Technopolicy Network" vom 30. September bis zum 1. Oktober zu Gast im Biotech-Cluster Rhein-Neckar (BioRN). Experten und Praktiker präsentierten neueste Einsichten und gaben Best-Practice-Beispiele in Sachen Regionalentwicklung von Wissensregionen auf der ganzen Welt. Schwerpunkt war in diesem Jahr die Bedeutung überregionaler Allianzen für die Entwicklung einer Region hin zu einer wissensbasierten Region mit Weltformat. Auf der zweitägigen internationalen Veranstaltung waren Vertreter aus Politik, Industrie und Forschungseinrichtungen in der Print Media Academy in Heidelberg vertreten.

Ministerialdirektor Dr. Hans Freudenberg (FDP), Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, sagte in seiner Ansprache: "Die Biotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie, die zur fortlaufenden Entwicklung neuer innovativer Produkte und Verfahren insbesondere in der Gesundheitswirtschaft Wesentliches erhoffen lässt." Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner beschrieb, was den BioRN Cluster als Wissensregion auszeichnet und ihn für Talente und innovative Unternehmen attraktiv macht: "In einer für Deutschland einmaligen Dichte finden sich in der Metropolregion Rhein-Neckar alle Glieder einer hochtechnisierten und wissensbasierten Wertschöpfungskette der Biotechnologie und der Medizin. Diese Wertschöpfungskette reicht von der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung in den Universitäten, in nationalen und europäischen Forschungseinrichtungen über Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, der Industrie und den Kliniken."

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Der Biotech-Cluster im Rhein-Neckar-Dreieck, 2008 als Spitzencluster im Bereich Life Sciences ausgezeichnet, gilt in Europa bereits als renommierter Standort für die rote (medizinische) Biotechnologie. Den Standort in Richtung europäische Spitze weiterzuentwickeln ist Ziel der im Cluster engagierten Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Dazu sagte Dr. Christian Tidona, Geschäftsführer des BioRN Cluster Managements: "Ein Hightech-Cluster wie BioRN kann nur dann seine Wettbewerbsfähigkeit steigern, wenn er international sichtbar ist und für Talente, Unternehmer und Investoren aus aller Welt attraktive Perspektiven bietet. Die Entwicklung unserer Infrastruktur und die Ansiedlung von Unternehmen sind daher für die Entwicklung des BioRN Clusters von zentraler Bedeutung."

Abgerundet wurde die Tagung durch die "Innovation Tour": Bei einer Rundfahrt durch den Heidelberger Life -Science-Campus Neuenheimer Feld erhielten die Teilnehmer einen Einblick in die wissenschaftlichen Einrichtungen, deren Forschungsschwerpunkte und die vielfältigen Kooperationen, die die Wissenschaftslandschaft im BioRN Cluster auszeichnet. Weitere Infos unter http://www.BioRN.org.

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