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10. ChemCologne-Kooperationstag am 15. November in Jülich

Ein wesentliches Merkmal der rheinischen Chemieregion ist die räumliche Konzentration von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Produzenten. Die intensive Zusammenarbeit zwischen den wissenschaftlichen Einrichtungen und den Unternehmen spielt für die Innovationskraft eine entscheidende Rolle. Den Austausch zwischen den Akteuren der ChemCologne-Region anzuregen und weiter zu verstärken ist das Ziel des jährlich stattfindenden ChemCologne-Kooperationstages. Die 10. Veranstaltung in dieser Reihe ist nicht nur ein Jubiläum, sondern auch ein Debüt: Sie findet in diesem Jahr erstmalig auf dem Campus Jülich der FH Aachen unter dem Motto "Ressourceneffizienz durch innovative Polymere und Prozessoptimierung" statt.

"Damit wird die traditionell enge Verzahnung der Chemie mit der Technik in den Mittelpunkt gerückt, die für den dauerhaften Erfolg der chemischen Industrie in unserer Region sehr bedeutsam ist", erklärt Helmut Weihers, Vorstandsvorsitzender ChemCologne e.V., und ergänzt: "Eines der Hauptthemen in der aktuellen umwelt- und klimapolitischen Debatte in Deutschland ist der effiziente und nachhaltige Umgang mit Rohstoffen und Energie. Die chemische Industrie mit ihren innovativen Produkten und die Prozessindustrie mit ihren fortwährend optimierten Verfahrensabläufen sind zentrale Garanten für einen nachhaltigen Ressourceneinsatz. Deutschland soll zu einer der ressourceneffizientesten Volkswirtschaften mit Know-how- und Kostenführerschaft ausgebaut werden."

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Um den erfolgreich begonnenen Weg fortsetzen zu können, "wird beständig sehr gut ausgebildetes Fachpersonal benötigt", betont der Rektor der FH Aachen, Prof. Baumann, und mahnt: "Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Mangel an Naturwissenschaftlern und Ingenieuren - gleich welcher Fachrichtung - eine der größten Gefahren für die langfristige Entwicklung unserer Volkswirtschaft darstellt."

Im Rahmen von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion wird dieser Themenkomplex beim 10. ChemCologne Kooperationstag in Jülich näher behandelt. In einer begleitenden Ausstellung im Foyer des Auditoriums informieren Hochschulen der Region über ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich der Chemie, Unternehmen der chemischen Industrie und der chemienahen Technik geben Hinweise und Antworten zum Thema Berufseinstieg und Karrieremöglichkeiten.

Ausstellungsbeginn auf dem Campus Jülich, Heinrich-Mußmann-Str. 1, ist um 12 Uhr, die offizielle Eröffnung findet um 13.30 Uhr - unter anderem mit einem Grußwort der Landesregierung durch Dr. Beate Wieland vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen - statt. Helmut Weihers und Prof. Marcus Baumann erwarten eine erfolgreiche Veranstaltung: "Wir freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Besucher und ein reges Interesse an den vielfältigen Themen."

Über ChemCologne:

ChemCologne ist eine Initiative mit dem Ziel, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Chemie-Region weiter zu entwickeln und sie bei in- und ausländischen Investoren noch bekannter zu machen. ChemCologne wird gefördert und unterstützt von den Chemieunternehmen der Region, dem Arbeitgeberverband Chemie Rheinland, der Stadt Köln, weiteren Städten und Kreisen, der IHK zu Köln, der Bezirksregierung Köln, Hochschulen, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes NRW.INVEST sowie der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Die ChemCologne-Region erstreckt sich von Krefeld bis Bonn und von Aachen bis Wuppertal. Sie zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Agglomeration sowohl von Chemie- und Industrieparks sowie bedeutender Industrieunternehmen als auch Bildungsinstituten wie Hochschulen und Akademien aus. Sie ist mit mehr als 20 % des gesamten deutschen Chemieumsatzes die stärkste Chemieregion Europas.

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