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140 Jahre Chemieforschung vollständig digitalisiert

FIZ CHEMIE Berlin hat das gesamte Chemische Zentralblatt elektronisch erfasst und aufbereitet/Aus 40 Metern Buch, drei Tonnen schwer, werden zwei Terabyte Daten/Referate im Volltext durchsuchbar/Datensatz wird auch zur Integration in eigene Systeme angeboten FIZ CHEMIE Berlin hat das Chemische Zentralblatt vollständig digitalisiert. Aus 40 Metern Buch, drei Tonnen schwer, sind zwei Terabyte Daten entstanden. Durch den Einsatz moderner Softwaretechnologie kann der komplette Inhalt des bedeutenden Referatedienstes nun im Volltext durchsucht werden. Der Datensatz dokumentiert 140 Jahre Forschungsfortschritt in der Chemie und ihren Fachrichtungen. Von 1830 bis 1969 war das Chemische Zentralblatt, ursprünglich als "Pharmaceutisches Central Blatt" gegründet und später mehrfach umbenannt, das wichtigste Nachschlagewerk der Chemie. Für den Informationsdienst fassten wissenschaftliche Fachredakteure den Forschungsfortschritt in der Chemie in Kurzreferaten zusammen. Als Grundlage dafür wurden internationale Fachpublikationen ausgewertet. In den Referaten tauchen so gut wie alle namhaften Chemiker des 19. und 20. Jahrhunderts auf. Neben den wertvollen fachlichen Informationen lassen sich aus den Referaten auch historische Rückschlüsse auf gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen der letzten beiden Jahrhunderte ableiten. FIZ CHEMIE bietet den Datensatz zur Integration in Intranets an und entwickelt zudem eine Datenbank, die online im Web verfügbar sein wird. Für den Einbau in Intranets kann der Datensatz komplett oder in Jahrgängen bezogen werden. Die Freischaltung der Datenbank ist für Frühjahr 2008 geplant. Auf der GDCh-Jahrestagung vom 16. bis 19. September in Ulm wird das digitalisierte Chemische Zentralblatt im Rahmen der kongressbegleitenden Firmenausstellung auf dem Ausstellungsstand des FIZ CHEMIE zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

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