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150 Jahre Geschichte und Zukunft: Jubiläum im Industriepark Höchst

Der Industriepark Höchst feiert Jubiläum: Vor genau 150 Jahren, am 31. Januar 1863, wurde die "Theerfarbenfabrik Meister, Lucius & Co." gegründet, aus der die Farbwerke Hoechst und die Hoechst AG hervorgingen. Heute ist der Industriepark Höchst einer der größten Forschungs- und Produktionsstandorte der Chemie- und Pharmaindustrie in Europa und ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaftsregion Frankfurt/Rhein-Main. Das Jahr 2013 steht unter dem Motto "Menschen. Standort. Werte" ganz im Zeichen dieses besonderen Jubiläums.

Viele Jubiläums-Aktivitäten

Das Motto "150 Jahre Menschen. Standort. Werte." ist zentrales Element in dem bunten und vielfältigen Jubiläumsmotiv. (© Infraserv Höchst 2013)

Die neuen Kapitel der langen Erfolgsgeschichte des Standortes werden von den Unternehmen geschrieben, die im Industriepark Höchst ansässig sind und gemeinsam für dessen dynamische Weiterentwicklung sorgen. Auch das Industriepark-Jubiläum ist ein Gemeinschaftswerk: Akzo Nobel, Bayer CropScience, Celanese, Clariant, Infraserv Höchst, Sandoz, Sanofi, Siemens sowie Aqura, LyondellBasell, Eurest, Grillo, Kuraray, Maritime Tauchtechnik, Provadis und TÜV Süd Chemie Service bringen sich in die Jubiläums-Aktivitäten ein. Hierzu gehören neben einem offiziellen Festakt, der im Mai stattfinden wird, auch eine Konzert-Veranstaltung im Rahmen des Rheingau Musik-Festivals im August, verschiedene Vortragsveranstaltungen und die "Lange Nacht der Industrie" am 18. Juni.

Da das traditionsreiche Höchster Schlossfest in diesem Jahr natürlich auch ganz im Zeichen des Industriepark-Jubiläums stehen wird, feiert der ganze Frankfurter Westen den Standort-Geburtstag im Juni und Juli. Das Jubiläumsjahr bietet auch sportliche Highlights wie den Company-Cup, der mit Frankfurt Skyliners ausgerichtet wird. Daneben gibt es Angebote wie Führungen und Standort-Rundfahrten, damit sich im Jubiläumsjahr möglichst viele interessierte Bürger ein Bild davon machen können, wie im Industriepark Höchst geforscht, entwickelt und produziert wird. Im Internet gibt es alle Informationen rund um das Jubiläum www.150jahre-menschen-standort-werte.de.

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Buntes Jubiläumsmotiv als Reminiszenz an das erste Produkt

Das Industriepark-Jubiläum ist also bunt - im Sinne von vielfältig, bezogen auf die Aktivitäten, aber auch bunt im Hinblick auf das Leitmotiv des Jubiläumsjahres. Dass bei der dynamischen Collage mit verschiedenen Bildelementen Violett als Farbe dominiert, ist kein Zufall: Der blauviolette Farbstoff Fuchsin war das erste Produkt der Fabrik, das den rasanten Aufstieg des Unternehmens begründete. Die Gestaltung des Motivs ist eine Reminiszenz an die Ursprünge des Unternehmens und ein Symbol für die farbenfrohe Erfolgsgeschichte "made in Höchst".

"Menschen" im Mittelpunkt

Diese Geschichte wurde und wird von Menschen geschrieben: Menschen wie den Unternehmensgründern, die 1863 in den Hochzeiten der industriellen Revolution in Deutschland die neue Technologie zur Herstellung synthetischer "Theerfarben" nutzten, um eine Fabrik zu gründen. Menschen wie den vielen herausragenden Wissenschaftlern, die mit immer wieder mit zum Teil bahnbrechenden Entwicklungen für Fortschritte im Bereich der Chemie und Pharmazie sorgten. Menschen wie den derzeit rund 22000 Mitarbeitern, auf deren Engagement und Tatkraft der Erfolg des Standortes früher wie heute basiert. Aber auch den Menschen im Umfeld des Industrieparks, die seit Generationen mit und von dem Standort leben.

Auch für die junge Generation ist der Standort wichtig: Jahr für Jahr werden mehr als 400 Ausbildungsplätze besetzt, aktuell erhalten mehr als 1200 junge Menschen mit einer qualifizierten Ausbildung auch eine ausgezeichnete Grundlage für ihre berufliche und persönliche Entwicklung. An der Provadis School of International Management and Technology studieren derzeit mehr als 700 Männer oder Frauen berufs- und ausbildungsbegleitend.

"Standort" im Herzen Europas

Bedeutung als "Standort" hat der Industriepark Höchst für rund 90 Unternehmen, die hier Forschung, Entwicklung und Produktion betreiben. Im Geflecht der Chemie- und Pharmabranche in Deutschland und Europa ist der Industriepark Höchst einer der größten und besonders erfolgreichen Standorte, den die einzelnen Unternehmen Jahr für Jahr mit Millionen-Investitionen weiterentwickeln und an dem sich immer wieder neue Firmen ansiedeln.

Die zentrale Lage im Herzen Europas, die optimalen Anbindungen an das Fernstraßennetz und das Schienennetz der Deutschen Bahn, die moderne Hafenanlage und die Möglichkeit, Produkte und Rohstoffe per Schiff zu transportieren, und nicht zuletzt die Nähe zum Frankfurter Flughafen gehören zu den logistischen Vorzügen des Standortes. Hinzu kommt die optimale technische Infrastruktur, mit effizienten Energieerzeugungsanlagen, durch die der Standort energieautark ist, bis hin zu den modernen Entsorgungseinrichtungen. So gehört der Industriepark Höchst zu den attraktivsten Arealen für Produktion, Forschung und Entwicklung. In der Wirtschaftsregion Rhein-Main, die oftmals primär als Banken- und Dienstleistungsmetropole wahrgenommen wird, ist der Industriepark der wichtigste Standort für das verarbeitenden Gewerbe - und nicht zuletzt der größte Gewerbesteuerzahler der Stadt.

"Werte" schaffen, Nutzen stiften

Der Industriepark Höchst schafft seit jeher Werte, der Standort verbindet Tradition und Innovation in besonderer Weise. Die Errungenschaften der Höchster Forscher und Wissenschaftler waren und sind für die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht "wertvoll": Medikamente, die Leiden lindern und Krankheiten heilen, von den ersten fiebersenkenden Arzneien bis hin zum modernen Insulin, hochleistungsfähige Kunststoffe, die in vielen Anwendungen zum Einsatz kommen, oder Pflanzenschutzmittel, mit denen Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft möglich sind und die zur Verbesserung der Ernährungssituation in aller Welt beitragen. Darüber hinaus steht der Industriepark auch für Verantwortung und soziales Engagement, für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.

So ist der Industriepark Höchst als Standort ein integraler Bestandteil der Region. Die "Farbwerke" haben den Frankfurter Westen und die benachbarten Stadtteile, aber auch das gesamte Umfeld in der Region weitaus mehr geprägt als dies heute bei Industriebetrieben moderner Prägung der Fall ist. Die "Fabrik" war und ist für das gesellschaftliche Leben von großer Bedeutung, für Mitarbeiter und Nachbarn, für Politik und Wirtschaft, für Vereine und Institutionen.

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