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9. ChemCologne-Kooperationstag – "Vom Molekül zum Material"

Zusammen mit der Fachgruppe Chemie der Universität Bonn veranstaltet die Initiative ChemCologne am 22. November 2010 ab 12.30 Uhr den 9. ChemCologne-Kooperationstag an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Ziel des Kooperationstages ist es, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der chemischen Industrie und somit auch den Innovationstransfer zu intensivieren.

Die ChemCologne-Region, also die Bezirke der rheinischen Industrie- und Handelskammern, ist mit mehr als 20 Prozent des gesamten deutschen Chemieumsatzes die stärkste Chemieregion Europas. Einschließlich der Zulieferfirmen sichert sie mehr als 350000 Arbeitsplätze. "Eine unserer wesentlichen Herausforderungen ist die langfristige Sicherstellung der Zukunft von Forschung und Entwicklung. Angesichts des globalen Wettbewerbs ist die enge Verzahnung von Hochschulen und Industrie wichtiger denn je. Unser Kooperationstag ist hier eine bewährte Kommunikations-Plattform", urteilt Dr. Bernd von der Linden, Geschäftsführer des ChemCologne e. V.

Der ChemCologne-Kooperationstag findet jährlich in Kooperation mit einer Hochschule in der Region statt und wird von mehreren hundert Teilnehmern der Industrie, Hochschulen, Behörden und Medien besucht. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung "Vom Molekül zum Material" unterstreicht die Bedeutung der Grundlagenforschung für die chemische Industrie. "Es ist Aufgabe der Hochschulen, diese Zusammenhänge aufzuklären", betont Professor Dr. Alexander C. Filippou, Vorsitzender der Fachgruppe Chemie. "Dieses Wissen kann die Industrie nutzen, um durch Veränderung der funktionellen Bereiche von Stoffen gezielt neue Materialien herzustellen."

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Auf dem Kooperationstag präsentieren die Hochschulen der Region ihre Forschungsschwerpunkte und treten in den Dialog mit Industrierepräsentanten. In zwei Tandem-Vorträgen berichten jeweils ein Hochschul- und ein Industrie-Vertreter über aktuelle Entwicklungen und verdeutlichen dadurch, wie aus grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung innovative Produkte entstehen, die über die produzierende Industrie zum Endverbraucher gelangen. Interessant ist der Kooperationstag zudem für Studierende, denn Unternehmen informieren in einer begleitenden Ausstellung im Hörsaalfoyer über die Möglichkeiten eines Berufseinstiegs. In einer Podiumsdiskussion mit Teilnehmern der Universität Bonn und der chemischen Industrie werden weiterhin "Die neuen akademischen Grade in der Praxis" erörtert. Weitere Informationen zum Kooperationstag finden Sie unter http://www.chemcologne.de.

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