Weltweit führender Experte in der Evolutionsbiologie

Axel Meyer wird International Honorary-Mitglied der American Academy of Arts and Sciences

Der Konstanzer Evolutionsbiologe Prof. Axel Meyer, Ph.D., ist in die American Academy of Arts and Sciences gewählt worden. Insgesamt sind rund 200 neue Mitglieder für das Jahr 2019 aufgenommen worden, darunter 42 internationale Ehrenmitglieder aus 23 Ländern.

Evolutionsbiologe Prof. Axel Meyer © Marco Schill

Die American Academy of Arts and Sciences würdigt mit der Aufnahme die herausragenden Leistungen von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Die feierliche Einführung der neuen Mitglieder findet im Oktober 2019 in Cambridge, Massachusetts, statt.

„Mit der Wahl der Mitglieder setzt sich die Akademie für die Ideale von Forschung und Wissenschaft, Kreativität und Fantasie, intellektuellem Austausch und zivilem Diskurs sowie der unermüdlichen Suche nach Wissen in all seinen Formen ein", sagte David W. Oxtoby, Präsident der American Academy of Arts and Sciences. Unter den in diesem Jahr neu gewählten Mitgliedern befinden sich auch die ehemalige First Lady Michelle Obama und der Autor Jonathan Franzen. Weitere bekannte Persönlichkeiten unter den lebenden Mitgliedern sind Daniel Barenboim, Bill Gates, Toni Morrison, Anne-Sophie Mutter, Martin Scorsese, Denzel Washington und Barack Obama.

Als unabhängiges Forschungsorgan engagiert sich die Amerikanische Akademie für multidisziplinäre Forschung, die Experten aus verschiedenen Bereichen und Berufen einbezieht, um pragmatische Lösungen für komplexe Herausforderungen zu finden. Die Akademie wurde 1780 von John Adams, John Hancock und anderen gegründet. Sie taten es in der Überzeugung, dass sich außergewöhnliche Menschen für die Förderung des Gemeinwohls einsetzen sollten.
Im 18. Jahrhundert wurde beispielsweise Benjamin Franklin zum Mitglied gewählt, im 19. Jahrhundert gehörte Charles Darwin zu den neuen Mitgliedern, im 20. Jahrhundert waren es Albert Einstein, Margaret Mead, Milton Friedman und Martin Luther King, Jr. Die Preisträger kommen bis heute aus immer vielfältigeren Bereichen. Schwerpunkte sind Kunst, Demokratie, Bildung, globale Angelegenheiten und Wissenschaft.

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Meistzitiert in der Evolutionsbiologie

Axel Meyer zählt zu den weltweit führenden und meistzitierten Experten auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie. Er hat in Marburg, Kiel, Miami, Berkeley und Harvard studiert und wurde im Alter von 28 Jahren zum Assistenzprofessor an der State University in New York berufen und dort mit 33 Jahren Associate Professor mit Tenure-Track. Er erhielt Rufe von weltweit führenden Universitäten, bevor er den Ruf auf die Professur in Konstanz als Nachfolger von Hubert Markl im Alter von 36 Jahren annahm.

Für seine wissenschaftliche Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und ist Mitglied mehrerer Akademien – so erhielt er die Carus-Medaille der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (2009), den Akademiepreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (2000) und ein Guggenheim Fellowship (1996). Den EMBO-Preis der European Molecular Biology Organisation für Kommunikation in den Lebenswissenschaften erhielt er für seine Bemühungen um die verständliche öffentliche Vermittlung komplexer wissenschaftlicher Inhalte (2007). Das Magazin Cicero führt ihn in seiner Liste der 500 wichtigsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum seit 2007. 

Quelle: Universität Konstanz

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