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BASF Plant Science und das National Institute of Biological Sciences (China) beschließen Zusammenarbeit und Lizenzvereinbarung

BASF Plant Science und das National Institute of Biological Sciences (NIBS) gaben heute eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung im Bereich Pflanzenbiotechnologie bekannt. Diese Kooperation ist für BASF Plant Science die erste in der Volksrepublik China und konzentriert sich auf die Ertragssteigerung bei wichtigen Nutzpflanzen wie Mais, Soja und Reis. "Asien spielt im Bereich der Pflanzenbiotechnologie in Forschung und Anwendung eine zunehmend wichtige Rolle, und wir werden unsere Partnerschaften in dieser dynamischen Region weiter ausbauen. Europa hingegen verliert seine Wettbewerbsfähigkeit infolge zu langsamer und widersprüchlicher politischer Entscheidungen", sagte Dr. Hans Kast, Geschäftsführer der BASF Plant Science. Im Oktober 2007 hatte die Pflanzenbiotechnologie-Tochter der BASF bereits eine Kooperationsvereinbarung mit dem Crop Functional Genomics Center (CFGC) in Südkorea bekannt gegeben. "NIBS wurde 2003 gegründet, um in China die Grundlagenforschung in den Biowissenschaften maßgeblich voranzutreiben", erklärte Professor Deng Xing Wang, Pflanzenbiologe und einer der beiden Geschäftsführer bei NIBS. "Wir sind sehr stolz, dass unsere Arbeit in weniger als vier Jahren zu wegweisenden Ergebnissen geführt hat." NIBS hat eine Gruppe von Genen entdeckt, durch die der Ertrag von Nutzpflanzen nachweislich gesteigert werden kann. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung wird das Institut die Funktionen dieser Gene detaillierter aufklären, bevor sie in die umfassende Forschungs- und Entwicklungs-Pipeline der BASF Plant Science einfließen. "Entdeckungen zur Ertragssteigerung bei Nutzpflanzen wie die von NIBS helfen, die weltweit steigende Nachfrage nach Lebens- und Futtermitteln zu decken", stimmten Kast und Deng überein. Das ist eines der zentralen Ziele der modernen landwirtschaftlichen Forschung. So hat in Ländern wie China der Fleischkonsum durch den steigenden Lebensstandard in den vergangenen 20 Jahren um 300 Prozent zugenommen. Dementsprechend ist auch die Nachfrage nach Futtermitteln gewachsen. Gleichzeitig steht aber durch Faktoren wie Urbanisierung in Asien immer weniger Ackerland zur Verfügung. Im Rahmen der Vereinbarung erhält BASF Plant Science das Exklusivrecht zur Entwicklung und Vermarktung von Nutzpflanzen mit den neu entdeckten Genen außerhalb von China. NIBS behält das Vermarktungsrecht für die Nutzpflanzen im eigenen Land. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben

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