Krebsbekämpfung„Wächter“ und „Hausmeister“ des Genoms kooperieren
Biologen und Chemiker aus Konstanz, Ulm und Karlsruhe konnten jetzt einen molekularen Mechanismus der Zelle aufklären, der in Zusammenhang mit Krebsentstehung sowie -bekämpfung steht. Eine besondere Rolle spielt darin die Interaktion des krebsbekämpfenden Proteins p53 mit dem Enzym PARP-1.
Das Enzym PARP-1 bildet nach Aktivierung das Biopolymer PAR (Poly(ADP-Ribose)). PAR vermittelt daraufhin die Bindung an das Protein p53 im Bereich der sogenannten C-terminalen Domäne (CTD). p53 wird anschließend von PARP-1 mit dem PAR-Biopolymer modifiziert. Wie im unteren Teil der Abb. dargestellt, haben diese molekularen Vorgänge weitreichende Auswirkungen auf eine ganze Reihe biochemischer und zellulärer Funktionen, die eine wichtige Rolle in der Krebsbiologie spielen. Bild: Aswin Mangerich, Universität Konstanz.

