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Biomarker Discovery Center Heidelberg

Bereits Mitte Februar beginnt die febit mit dem Aufbau des "Biomarker Discovery Center Heidelberg", mit dem sich das Heidelberger Biotechnologieunternehmen kürzlich Fördergelder der Spitzenclusterinitiative des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) sichern konnte. Die Projekte der am Biotechnologie-Spitzencluster Rhein-Neckar beteiligten Unternehmen werden mit insgesamt 40 Millionen Euro gefördert, um neue Medikamente, diagnostische Produkte und Technologien im Bereich der Zell- und Molekularbiologie zu entwickeln. Die febit konnte mit gleich zwei Projekten die Jury überzeugen: Zum einen wird die febit bereits Mitte Februar damit beginnen, High-Tech aus den Bereichen Microarrays und Hochdurchsatzsequenzierung (Next Generation Sequencing) so zu kombinieren, dass leistungsfähige und kostengünstige Technologien für die Entwicklung und Validierung von Biomarkern zur Verfügung stehen. In ihrem zweiten Projekt arbeitet die febit an der Etablierung von Tumormarkern: Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ in entsprechenden Studien Marker für verschiedene Krebsarten zu identifizieren, um diese in naher Zukunft zu einer standardisierte Diagnostik weiter zu entwickeln. "Wir freuen uns sehr, dass wir durch die Förderung die Möglichkeit haben, diese zukunftsweisenden Projekte zu starten. Die Technologie von febit ist durch ihr hohes Maß an Flexibilität bei gleichzeitiger Automatisierbarkeit für den individuellen und gleichzeitig standardisierten Anspruch in der Diagnostik prädestiniert", sagte Peer Stähler, CSO bei febit. Neben tumorspezifischen Genveränderungen (Mutationen) stehen zurzeit sogenannte nicht-Protein-kodierende-RNAs (ncRNAs), wie z.B. mikroRNAs (miRNAs), im Blickpunkt der Forschung: Diese liegen in zelltyp-spezifischen Mustern vor, die es möglich machen, zwischen gesunden und krebskranken Zellen zu unterscheiden. ncRNAs und ihre Bedeutung für die Biomedizin sind auch Thema eines öffentlichen Gastvortrags (12.3.2009, DKFZ, Heidelberg) des renommierten australischen Forschers Prof. John Mattick. Diese Veranstaltung soll wissenschaftlich Interessierten ebenso wie am Biotechnologie-Spitzencluster Rhein-Neckar beteiligten Firmen und Instituten die Möglichkeit zu Wissensaustausch und Vernetzung bieten.

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