Chemische Kommunikation von Insekten

Heisenberg-Stipendium für Dr. Stökl

Der Zoologe Dr. Johannes Stökl von der Universität Regensburg (Arbeitsgruppe Chemische Ökologie) erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Stipendium aus dem renommierten Heisenberg Programm.

Dr. Johannes Stökl (Foto: privat)

Das nach dem Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg benannte Stipendium ist ein begehrtes Instrument der DFG zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Es soll herausragenden Nachwuchsforscherinnen und -forschern den Weg zu einer eigenen Professur ebnen. Gleichzeitig wurde ein Forschungsprojekt von Stökl von der DFG bewilligt, so dass er seine Arbeit in Regensburg in den nächsten drei Jahren mit einer Fördersumme von fast 400000 Euro fortsetzen kann.

Stökl arbeitet seit sechs Jahren in der Arbeitsgruppe Chemische Ökologie von Prof. Dr. Joachim Ruther und erforscht die Evolution der chemischen Kommunikation von Insekten. Als Modellorganismen dienen ihm dabei winzige parasitische Wespen der Gattung Leptopilina, die die Larven der Taufliege Drosophila als Wirtsorganismus verwenden.

Weibchen dieser Wespen locken Paarungspartner mit einem Sexuallockstoff an, dessen genaue Zusammensetzung Stökl in jahrelanger Forschungsarbeit entschlüsselt hat. In seinem neuen Projekt will er mit seinen Kolleginnen und Kollegen auf dem Regensburger Campus untersuchen, welche evolutionären Faktoren für die unterschiedliche Zusammensetzung der Sexuallockstoffe nahe verwandter Wespenarten verantwortlich sind.

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Weiterführende Informationen zum Heisenberg-Programm der DFG:
www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/heisenberg/

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