Naturstoffpreise und der Preis des Zukunftsforums

DECHEMA zeichnet Nachwuchswissenschaftler aus

Während der diesjährigen Irseer Naturstofftage wurden wieder die DECHEMA-Preise für Naturstoffforschung vergeben. Den Preis für die beste Dissertation erhielt Dr. Kristina Haslinger vom MPI für Medizinische Forschung in Heidelberg.

Ihr gelang die Strukturaufklärung des ersten Cytochrom-P450‐Phencyclidin-Komplexes. Damit vertiefte sie das Verständnis der Interaktion der Cytochrom-P450-Monooxygenasen mit Nicht-ribosomalen Peptidsynthase-Komplexen (NRPS) bei der Synthese von modifizierten Aminosäuren und bei der Reifung von Glykopeptidantibiotika.

Prof. Dr. Tobias Gulder von der TU München erhielt den Nachwuchswissenschaftlerpreis. Er wurde für seine vielseitigen Forschungsarbeiten zur Isolierung und Charakterisierung neuer Sekundärstoffe, zur Aufklärung, Veränderung und Nutzbarmachung mikrobieller Naturstoffbiosynthesewege sowie zur Anwendung selektiver Biosyntheseenzyme für neue Synthesewege zu komplexen Naturstoffen ausgezeichnet.

Beide Preise werden von der Fachgruppe „Niedermolekulare Naturstoffe mit biologischer Aktivität“ der Fachgemeinschaft Biotechnologie der DECHEMA vergeben.

Den Preis des Zukunftsforums erhielt Dipl.-Ing. Rüdiger W. Maschke für seine Diplomarbeit zur Entwicklung eines modularen Modellierungssystems zur Simulation von Wachstum und Produktbildung in Suspensionskulturen von Sonnenblumenzellen (Helianthus annuus). Die Arbeit führte er an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und am Institut für Bioverfahrenstechnik der TU Dresden durch.

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Die Hälfte des Preisgelds von insgesamt 3000 Euro stiftete die Firma AB Enzymes aus Darmstadt. Der Preis wurde während der Frühjahrstagung der Biotechnologen in Frankfurt vergeben.

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