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Evonik stärkt deutsche Standorte - mehr als 400 Mio. Euro in 2015 investiert

Evonik stärkt deutsche StandorteMehr als 400 Mio. Euro in 2015 investiert

Neue Produktionsanlagen, modernisierte Infrastruktureinrichtungen, Engagement in Forschung & Entwicklung (F&E): Evonik hat auch 2015 viel Kraft für Neues an seinen deutschen Standorten bewiesen. Mehr als 400 Mio. Euro investierte das Unternehmen laut aktueller Hochrechnung in seine inländischen Produktionsstätten.

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Der Großteil der Mittel (etwa zwei Drittel) verteilte sich auf die fünf größten deutschen Evonik-Standorte Marl (dreistelliger Mio.-Euro-Betrag), Hanau , Essen, Darmstadt und Wesseling (jeweils zweistelliger Mio.-Euro-Betrag).

Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik betont: „Mit Wachstums- und Modernisierungsinvestitionen in Deutschland stärken wir unsere Basis in wichtigen Zukunftsmärkten. Gute Investitionsbedingungen sind keine Selbstverständlichkeit. Von der Politik wünsche ich mir mehr Verständnis für die notwendige Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie, etwa bei Verbesserungen in der Verkehrsinfrastruktur, der Planungssicherheit der Energiewende oder dem Ausbau digitaler Netze."

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Evonik plant weitere Großprojekte im Inland. Unter anderem soll in Witten bis 2018 eine neue Anlage zur Herstellung von Spezial-Copolyestern entstehen. Das Investitionsvolumen liegt im zweistelligen Mio.-Euro-Bereich. Im Rahmen der globalen Produktionsinitiative für Spezialsilicone will Evonik in Essen erneut in die Produktion für diese Produkte investieren. In Rheinfelden entsteht derzeit ein neues Forschungszentrum für Silane, das voraussichtlich in 2016 fertiggestellt wird.

Im Geschäftsjahr 2014 entfielen 2,8 Mrd. Euro, und damit 22 % des Konzernumsatzes, auf Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt hierzulande etwa 21000 Mitarbeiter. Mit den Investitionen in Deutschland profitiert Evonik unter anderem von gut ausgebildeten und motivierten Arbeitskräften, der Nähe zu wichtigen Kunden, exzellenten Forschungseinrichtungen sowie von vorhandenen Produktionsverbünden an den Standorten.
In Marl, dem mit fast 7000 Beschäftigten weltweit größten Standort von Evonik, wurde 2015 eine Produktionsanlage für C4-basierte Rohstoffe fertig gestellt. In Essen nahm das Unternehmen eine neue Produktionsanlage zur Herstellung polymerere Dispergiermittel sowie die Erweiterung einer Produktionsanlage zur Herstellung von Spezialsiliconen in Betrieb.

Neue Brücken, Lager und Werkszufahrten

Außerdem wurden 2015 zahlreiche Infrastrukturprojekte an deutschen Evonik-Standorten fertig gestellt. In Marl wurde eine neue Kanalbrücke für den Eisenbahnverkehr eingeweiht, ein modernes Lager für Gefahrstoffe eröffnet und eine neue Kohlebandbrücke in Betrieb genommen. Im nächsten Jahr will Evonik in Marl eine neue Gas- und Dampfturbinenanlage anfahren. Dieses neue Kraftwerk ersetzt einen alten Kohleblock und wird erheblich zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen.

In Darmstadt wurde auf dem Werksgelände unter anderem eine neue Einsatzleitstelle mit Lagezentrum für die Standorte Darmstadt/Weiterstadt und Worms eröffnet. In Wesseling wurde im Werksteil Bonn-Beuel die Werkszufahrt sowie die Toranlage erneuert. So konnten mehr Flächen für wartende Lkws geschaffen und der Rückstau im Straßenverkehr vermindert werden. Für 2016 ist die Sanierung von Werkstätten inklusive der Erneuerung der brandschutztechnischen Einrichtungen geplant. Ebenfalls im neuen Jahr soll in Essen die Erweiterung des Zentrallagers um 1300 m² fertig gestellt werden.

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