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Faszination Licht - Experimente und Shows im Fraunhofer IWS

Laserstrukturierte Metallfolien. (Bild: Fraunhofer IWS Dresden)

Im Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden stehen die Fraunhofer-Wissenschaftler eine Nacht lang bereit, um Licht ins "Wissens-dunkel" zu bringen - egal, ob es sich um das Farbspektrum des sichtbaren Lichts, die Interferenz oder um die Nutzung verschiedener Wellenlängen des Laserlichts handelt.

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften zeigt das Fraunhofer IWS am 5. Juli 2013 von 18:00 bis 24:00 Uhr, was Licht alles kann: z. B. Stahl härten, Keramik schmelzen, beschichten, verbinden, trennen und vieles mehr. Lichteffekte können bewundert werden, wenn kleine Sonnen mit dem Laser ausgeschnitten oder strukturiert werden. Natürlich wird genau beleuchtet, welche Rolle das Licht dabei spielt.

Licht ist bekanntlich elektromagnetische Strahlung. Der sichtbare Bereich bewegt sich zwischen 380 und 780 nm. Kunststoff- und Metallfolien, die mit Laserlicht strukturiert wurden und auf den Einfall von sichtbarem Licht mit Interferenz reagieren, sind durch ihr Farbspektrum äußerst attraktiv. Auf Messen fragen sogar Modedesigner nach der Technologie und sind ganz verwundert, was für Effekte kleine Mikrostrukturen auf der Oberfläche erzielen können.

Aber nicht nur die Schönheit der Oberflächen spielt für die Forscher am IWS eine Rolle. In der industriellen Anwendung steht häufig die Erzielung von bestimmten Eigenschaften im Vordergrund. Für die Medizintechnik oder Lebensmittelindustrie ist z. B. eine antibakterielle Wirkung der Oberfläche von Vorteil. Antihafteigenschaften werden beispielsweise in der optischen Lithografie benötigt. Selbst die Herstellung von holographischen Prägestempeln, die man für den Kopierschutz von Banknoten und Kreditkarten einsetzen kann, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das am Fraunhofer IWS praktizierte Laserstrukturieren kann hier Lösungen anbieten.

Prof. Dr. Andrés-Fabian Lasagni, Leiter der Gruppe Oberflächenfunktionalisierung im Fraunhofer IWS Dresden, hat für seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Laserstrukturierung in den letzten Jahren mehrere Preise erhalten. Er wird zur Langen Nacht der Wissenschaften mit seinen Kolleginnen und Kollegen vor Ort sein, um den Gästen diese Technologie mit Lichtexperimenten und Showeffekten näher zu bringen. Das Fraunhofer IWS bietet Wissenschaft zum Anfassen und die Gelegenheit, in Labore zu schauen, die sonst der Geheimhaltung unterliegen.

Achtung! Das Fraunhofer IWS ist auch in der Nanotechnologie ganz groß. Prof. Dr. Andreas Leson wird in einer Expertenrunde im Hörsaalzentrum der TU Dresden, Hörsaal 2, um 22 Uhr zu Perspektiven, Chancen und Risiken der Nanotechnologie Rede und Antwort stehen.

Das Fraunhofer IWS freut sich auf Ihren Besuch! Sie finden es im Internet unter http://www.iws.fraunhofer.de.
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