Hessischer Wissenschaftsminister überreicht Förderbescheide

Im Zentrum steht das LOEWE-Projekt zur Schonung seltener Erden

Der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein hat am 05. Juni bei einer Feierstunde an der TU Darmstadt Fördergelder in Höhe von rund 7 Mio. Euro aus der LOEWE-Initiative zur Förderung exzellenter Forschung übergeben - sie gehen an die TU Darmstadt und an drei hessische Unternehmen.

Wissenschaftsminister Boris Rhein übergibt den Förderbescheid an RESPONSE-Koordinator Prof. Oliver Gutfleisch (links) und TU-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel. (Bild: Claus Völker)

Mit 4,4 Mio. Euro unterstützt das Land Hessen den neuen LOEWE-Schwerpunkt "Ressourcenschonende Permanentmagnete durch optimierte Nutzung seltener Erden", abgekürzt RESPONSE. "Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln ressourceneffiziente Hochleistungs-Permanentmagnete für Windkraftanlagen und Elektromotoren. 'RESPONSE' verknüpft wichtige Aspekte der Energiewende und der Nachhaltigkeit. Er passt deshalb hervorragend zum Profil der TU Darmstadt", erklärte Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Präsident der TU Darmstadt. "Dieses faszinierende Forschungsprojekt ist eine wichtige Investition in die Zukunft unseres Landes", sagte Wissenschaftsminister Rhein.

Neben RESPONSE wird der LOEWE-Schwerpunkt "Dynamo PLV - Dynamische und nahtlose Integration von Produktion, Logistik und Verkehr" in 2014 mit rund 874000 Euro unterstützt. Im Fokus steht die intelligente Verzahnung von Güter- und Informationsflüssen im Rahmen industriellen Wertschöpfungsketten.

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Rund 750000 Euro erhält der an der TU Darmstadt verankerte LOEWE-Schwerpunkt "SOFT CONTROL - Mit Polymeren an Grenzflächen Funktionen effizient schalten". Hier geht es um Entschlüsselung des Zusammenhangs von Strukturänderungen von Polymeren durch externe Reize wie Licht, Chemikalien, magnetische oder elektrische Felder.

Schließlich wird das an der TU Darmstadt federführend angesiedelte LOEWE-Projekt "Cocoon - Kooperative Sensorkommunikation" mit 994000 Euro gefördert. Forscher der TU Darmstadt und der Uni Kassel entwickeln Szenarien für eine "Smart City", in der zum Beispiel sensorbestückte Alltags-Technikgeräte (etwa Smartphones) in einer Stadt intelligent miteinander verknüpft sind.

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