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Kirsten Hirschmann erhielt Wirtschaftsmedaille

Für herausragende berufliche und unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg verlieh Wirtschaftsminister Ernst Pfister im Rahmen einer Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart 14 Unternehmerinnen und Unternehmern die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Eine der Preisträgerinnen war Kirsten Hirschmann, Unternehmerin und Geschäftsführende Gesellschafterin der Hirschmann GmbH & Co. KG, Eberstadt.

Kirsten Hirschmann und der baden-würtembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister bei der Medaillienverleihung.

"Die Unternehmerinnen und Unternehmer, die heute ausgezeichnet werden, schaffen Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze, sie tragen unternehmerisches Risiko und sind auf den verschiedensten Feldern ehrenamtlich tätig", erklärte der Minister. "Sie erfüllen unsere soziale Marktwirtschaft mit Leben." Das breite Spektrum an produzierenden Unternehmen, Freiberuflern und Dienstleistern, die die Wirtschaftsmedaille erhalten, sei ein Spiegelbild der Wirtschaft des Landes.

Ernst Pfister betonte, dass das Land nach der heftigsten Wirtschafts- und Finanzkrise seit Jahrzehnten wirtschaftlich wieder in eine bessere Zukunft blicke. "Trotz der schweren Rezession hat die baden-württembergische Wirtschaft weder ihre klassische Innovations- und Leistungskraft verloren noch ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt - Garant dafür ist unser Mittelstand", so der Minister.

Er wies darauf hin, dass das Wirtschaftsministerium das bereits Ende des Jahres 2007 auf den Weg gebrachte Zukunftsprogramm Mittelstand vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Jahr 2009 fortgeschrieben hat. Wichtige Ziele sind die Bewältigung der Krise und die Stärkung der Innovationsfähigkeit. Baden-Württemberg wendet 4,2 % seines Bruttoinlandprodukts für Forschung und Entwicklung auf. "Mein Ziel ist es, dass Baden-Württemberg auch im Jahr 2020 Innovationsstandort Nummer eins in Europa ist", so Ernst Pfister.

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Um kleine und mittlere Unternehmen im Innovations- und Transferprozess zu unterstützen bietet das Wirtschaftsministerium im Rahmen seiner Zukunftsoffensive Mittelstand unter anderem Innovationsgutscheine an, die auf sehr großes Interesse stoßen. Seit Frühjahr 2008 wurden knapp 1000 Gutscheine vergeben.

Um dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken, startete das Wirtschaftsministerium zudem eine Fachkräfteinitiative. Nach einer vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie der PROGNOS AG werden in Baden-Württemberg bereits im Jahr 2015 ohne entsprechende Gegenmaßnahmen 280000 Erwerbstätige fehlen ¿ davon rund 100000 Hochschulabsolventen und 120000 Personen mit beruflichem Bildungsabschluss. Die Fachkräfteinitiative beinhaltet unter anderem die Verstärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung, die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von älteren Personen, von Frauen und von Personen mit Migrationshintergrund, die Erleichterung der Zuwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften und die Steigerung der Absolventenzahl in den technischen Berufen.

"Die Betriebe, die heute ausgezeichnet werden, verhalten sich hier vorbildlich. Sie bilden aus, qualifizieren weiter und sichern so die Zukunft ihrer Betriebe und auch die Zukunft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Ernst Pfister.

Empfängerinnen und Empfänger der Wirtschaftsmedaille sind:

1. Roland Arnold, Geschäftsführer PARAVAN Mobilitätspark, behindertengerechte Fahrzeugumbauten, Pfronstetten-Aichelau.

2. Horst Beck, Unternehmer Beck GmbH & Co KG, Spanferkelspezialitäten Kupferzell (wh. in Waldenburg).

3. Anja Conz, Geschäftsführerin der Firma Conz-Strasser, Spaichingen (wh. in Aldingen).

4. Kurt Gutmann, Geschäftsführer Gutmann Messtechnik, Ihringen (wh. in Breisach).

5. Kirsten Hirschmann, Unternehmerin und Geschäftsführende Gesellschafterin Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG, Eberstadt.

6. Prof. Dr. Martina Klärle, Geschäftsführerin Ingenieurbüro Klärle, Weikersheim und Leiterin Steinbeis- Transferzentrum Geoinformations- und Landmanagement in Weikersheim.

7. Martin Knirsch, Geschäftsführer der Martin Knirsch Kraftfahrzeuge GmbH, Karlsruhe (wh. in Bad Herrenalb).

8. Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Fa. Trumpf GmbH & Co.KG, Ditzingen (wh. in Gerlingen).

9. Gudrun Lohr-Kapfer, Geschäftsführerin der Franz Lohr GmbH, Ravensburg.

10. Walter Möck, Geschäftsführender Gesellschafter der Walter Möck GmbH, Maschinen- und Werkzeugbau, Sonnenbühl.

11. Karl Schneider, Geschäftsführer der J. Schneider Elektrotechnik GmbH, Offenburg.

12. Dr. Patricia Scholten, Geschäftsführerin Pietsch Verlagshaus, Stuttgart (wh. in Holzgerlingen).

13. Gerhard Straub, Geschäftsführer der ETO Magnetic GmbH, Stockach (wh. in Inzighofen).

14. Josef Willibald, Geschäftsführender Gesellschafter der Willibald GmbH, Wald-Sentenhart.

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