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Konsortium für OLEDs

Gemeinsam mit namhaften Partnern aus Industrie und Wissenschaft hat die Merck KGaA das Projekt "Neue Materialien für OLEDs aus Lösung" (NEMO) gestartet. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts ist die Entwicklung innovativer löslicher Materialien für den Einsatz in großflächigen Bauteilen für organische lichtemittierende Dioden (OLEDs), etwa für Fernseher, elektronische Verkehrsschilder oder Beleuchtungssysteme. Das Gesamtbudget beträgt rund 32 Mio Euro. Das bis Ende Juli 2012 geförderte Projekt NEMO involviert vier Industrieunternehmen sowie sieben akademische Partner. Merck mit seinen umfangreichen Aktivitäten auf dem Gebiet der OLEDs und anderer Display-Technologien führt das Konsortium an. Daneben zählen die H.C. Starck Clevios GmbH (Leverkusen), die Ormecon GmbH (Amersbek bei Hamburg) sowie die DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA (Windach bei München) zu den beteiligten Unternehmen. Als unabhängige Forschungsorganisation nimmt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (Potsdam) an NEMO teil. Mit je zwei Lehrstühlen sind die Universitäten Tübingen und Regensburg vertreten. Weitere universitäre Partner sind die Humboldt-Universität Berlin und die Universität Potsdam. Insgesamt wurden für das NEMO-Projekt Kosten in Höhe von 31,8 Mio - kalkuliert. Das BMBF beteiligt sich im Rahmen des Förderprogramms "Werkstoffinnovationen für Industrie- und Gesellschaft - WING" mit 16 Mio - an den Kosten des Gesamtvorhabens, die weiteren Aufwendungen werden aus Eigenmitteln der Industrieunternehmen finanziert. Das Verbundprojekt ist damit eines der Flaggschiffprojekte der BMBF-Förderinitative "Organische Leuchtdioden - Phase II".

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