LFP-Kathodenmaterialien

BASF kündigt den Start der kommerziellen Produktion in Deutschland an

BASF gab den Start der kommerziellen Produktion von LFP-(Lithium-Eisen-Phosphat)-Kathodenmaterialien in Weimar bekannt. Dort wird das Unternehmen eine Anlage mit einer Produktionskapazität von 3000 Tonnen pro Jahr betreiben.

Dabei kommen LFP-Vorprodukte zum Einsatz, die im BASF-Stammwerk in Ludwigshafen hergestellt werden. IBU-Tec, ein Spezialist für Drehrohrofentechnologien und -systeme, führt die Produktion unter der Leitung und der vollen operativen Kontrolle der BASF durch.

Die innovativen LFP-Materialien der BASF werden in der Produktion von modernen Lithium-Ionen-Batterien für verschiedene Applikationen eingesetzt. Sie zeichnen sich durch besondere Leistungs- und Sicherheitscharakteristika aus. LFP-Materialien sind eine wichtige Ergänzung des BASF-Portfolios für Kathodenmaterialien, das auch NCM (Nickel-Cobalt-Mangan) beinhaltet und in Elyria im US-Bundesstaat Ohio von BASF produziert wird.

Die HEDTM-LFP-Materialien werden in einem BASF-eigenen Prozess hergestellt, der eine hervorragende Leistung und gleichzeitig eine konstante hohe Qualität der Produkte sicherstellt.

Das Unternehmen hat eine langfristige Lizenz mit globalen Rechten für die Produktion und den Vertrieb der LFP-Batteriematerialtechnologie von der LiFePO4+C Licensing AG, Muttenz, Schweiz, einer Tochtergesellschaft der Clariant AG. LiFePO4+C ist zudem Anbieter des führenden globalen Patentportfolios für LFP. Darüber hinaus hat BASF eine Lizenz des Argonne National Laboratory, dem Weltmarktführer im Bereich NCM-Technologie, für die Produktion und den Vertrieb moderner NCM-Materialien.

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BASF baut seit längerem ein breites Portfolio an Technologien für Batteriematerialien auf, um das erklärte langfristige Ziel zu erreichen, zum führenden Anbieter funktionaler Materialien und Komponenten für Hersteller von Batteriezellen und Batterien weltweit zu werden. Weitere Informationen online unter www.catalysts.basf.com/batterymaterials.

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