Life Science Factory expandiert

Barbara Schick,

Mietlabore in Kooperation mit Helmholtz Munich eröffnet

Die Life Science Factory expandiert: Nach den Laboren, die seit rund zwei Jahren in Göttingen zur Verfügung stehen, bietet das Unternehmen ab 2025 nun auch einen Innovationsstandort mit Mietlaboren im Landkreis München. Der zweite Standort befindet sich auf dem Campus des "Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt" (kurz: Helmholtz Munich) in Neuherberg. Hier können ausgegründete Teams gezielte Unterstützung bei marktrelevanten Themen erhalten und eine voll ausgestattete Infrastruktur nutzen, die es ihnen ermöglicht, ihre Entwicklungen schneller voranzutreiben.

Blick auf den Helmholtz Pioneer Campus - ein Innovationscampus mit Startup-Kultur am Helmholtz Zentrum München. Hier befindet sich der neu eröffnete Standort der Life Science Factory. © Oliver Scholz

Durch die Kooperation zwischen der Life Science Factory und Helmholtz Munich werde wissenschaftliche Exzellenz und unternehmerische Kompetenz an einem Standort gebündelt, beschreiben es die Kooperationspartner. Die damit verbundenen interdisziplinären Ansätze aus Biomedizin, Künstlicher Intelligenz und Ingenieurwissenschaften geben gleichzeitig neue Impulse für Forschung und Entwicklung.

Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG. © Life Science Factory

„Der Biotech-Standort Deutschland ist wissenschaftlich stark, hinkt bei Ausgründungen jedoch international hinterher. Das Konzept unserer Life Science Factory schließt hier eine Lücke und schafft für Start-ups eine flexible und leistungsfähige Plattform für den Aufbau ihres Geschäfts. Wir sind begeistert, nun gemeinsam mit Helmholtz Munich unser Innovationsökosystem auch an einem der wichtigsten Standorte für Lebenswissenschaften in Deutschland verfügbar machen zu können“, betont Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG und Initiator der Life Science Factory.

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Symbolische Eröffnung des neuen Life Science Factory-Standorts. V.l.n.r.: Prof. Dr. Dr. Matthias Tschöp, CEO und Wissenschaftlicher Geschäftsführer von Helmholtz Munich, Tatjana Kasper, Managing Director bei der Life Science Factory, Dr. Sven Wagner, Head of Business Development bei Sartorius und Dr. Manfred Wolter, Ministerialdirigent für Innovation, Forschung, Technologie und Digitalisierung im Bayerischen Wirtschaftsministerium. © Life Science Factory

Eröffnung als Plattform für Start-ups

Die Eröffnungsveranstaltung bot bereits einen ersten Einblick in das Potenzial des Standorts: Die Start-ups Smartbax, 2NA FISH und DeepPiction nutzten die Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und sich mit potenziellen Investoren sowie Expertinnen und Experten aus der Branche auszutauschen.

Professor Matthias Tschöp, CEO von Helmholtz Munich, unterstreicht die Bedeutung der Partnerschaft: „Die Life Science Factory ergänzt unser bestehendes Innovationsnetzwerk optimal. Gemeinsam schaffen wir ein Ökosystem, das Forschung und Wirtschaft noch enger miteinander verbindet.“

Göttinger Modell wird auf München übertragen

Dr Sven Wagner (links) und Prof. Dr. Dr. Matthias Tschöp sprachen zur Eröffnung. © Life Science Factory

Dr. Sven Wagner und Tatjana Kasper, Managing Directors der Life Science Factory, betonten in ihrer Eröffnungsrede, dass die Erfahrungen am Standort Göttingen eine wichtige Grundlage für die gezielte Förderung von Start-ups in München bilden. Junge Unternehmen können ab 2025 nicht nur auf eine bereits etablierte Infrastruktur zurückgreifen, sondern vor allem von einem umfangreichen Mentoring-Programm, vielfältigen Beratungsangeboten und dem Zugang zu einem weitreichenden Netzwerk profitieren. Wagner und Kasper unterstrichen, wie wichtig es sei, ein dynamisches Umfeld zu schaffen, das die Entwicklung lebenswissenschaftlicher Technologien aktiv unterstützt und Start-ups die notwendigen Ressourcen bietet, um ihre Innovationen erfolgreich auf den Markt zu bringen.

Quellen: Life Science Factory, Helmholtz Zentrum München

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