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Merck und seine Mitarbeiter spenden für Opfer der Katastrophe in Japan

Die Merck KGaA hat gestern bekannt gegeben, dass das Unternehmen angesichts des Erdbebens und des Tsunamis in Japan der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten mit einer Spende von 100 Mio. YEN (in etwa 875000 EUR) helfen will. Der weitaus größte Teil dieser Spende wird an die internationale Hilfsorganisation "Save the Children" gegeben. Über die Verwendung des restlichen Teils der Spende entscheiden die Merck-Tochtergesellschaften in Japan. Sicher ist bereits, dass die Region um Onahama mit Spenden bedacht wird. Dort befindet sich unweit des Atomkraftwerkes von Fukushima ein Werk von Merck. Zudem ruft Merck seine Mitarbeiter zu Spenden auf, die das Unternehmen verdoppeln wird. Dieses Geld wird ebenfalls an "Save the Children" gespendet.

Dr. Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck, sagte: "In Gedanken sind wir bei allen Menschen in den von der Tragödie betroffenen Gebieten. Wir hoffen inständig, dass es gelingt, die Situation in Fukushima unter Kontrolle zu bekommen, dass Japan und den Japanern keine weiteren Katastrophen bevorstehen und dass der Wiederaufbau bald beginnen kann. Unsere Spenden sollen Japan unterstützen und helfen."

Kley sagte weiter: "Als ich in Japan lebte, durfte ich die Stärke, den Mut und die Hingabe der japanischen Bevölkerung kennen lernen. Daher bin ich davon überzeugt, dass dieses Land nach der Tragödie besser dastehen wird als vorher. Merck wird Japan dabei auch unterstützen, indem wir nicht aufhören, dort weiter in Forschung, Entwicklung und Produktion zu investieren." Die Geschäftsleitung von Merck hat des Weiteren entschieden, einen Hilfsfonds für seine japanischen Mitarbeiter, die persönlich von der Naturkatastrophe betroffen sind, einzurichten. Das Unternehmen beschäftigt in Japan rund 1000 Mitarbeiter.

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Save the Children:

Save the Children ist die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt. Die Organisation wurde 1919, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, von der Lehrerin Eglantyne Jebb in Großbritannien gegründet. Kinder in Deutschland waren die ersten, denen Save the Children half. Save the Chilrden arbeitet heute in mehr als 120 Ländern und hat die so genannte "Accountability Charter" für Nichtregierungsorganisationen unterzeichnet und verpflichtet sich damit zu Transparenz und verantwortungsbewusstem Handeln. Die Organisation hat Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen und unterstützt die Internationale Kampagne für das Verbot von Landminen, die 1997 den Friedensnobelpreis erhalten hat (www.savethechildren.de).

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