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NanoBioNet begrüßt 100stes Mitglied

Saarländisch-rheinland-pfälzisches Netzwerk der Nano- und Biotechnologie wächst weiter NanoBioNet hat aktuell das einhundertste Mitglied ins Netzwerk aufgenommen. Es handelt sich dabei um die Abteilung Nephrologie des Nierenzentrums der Universitätsklinik Heidelberg. Das Nierenzentrum Heidelberg ist ein Fachkrankenhaus für nephrologische Erkrankungen, wo sich mehr als 100 Mitarbeiter um Therapie und Diagnostik von Nierenleiden kümmern. Die Forschungsaktivitäten des Nierenzentrums umfassen klinische Studien und grundlagenorientierte Erforschung von Nierenerkrankungen. NanoBioNet bietet als branchenübergreifendes Netzwerk eine hervorragende Plattform für uns, um gleichzeitig Kontakte sowohl zu Ärzten zu knüpfen als auch zu Materialwissenschaftlern, erklärt Professor Martin Zeier, Leiter der Sektion Nephrologie. Für unsere Forschung, sei es im Bereich der Dialyse oder beim so genannten Drug Delivery, dem gezielten Medikamententransport an erkrankte Stellen im Körper, ist dieses interdisziplinäre Zusammenspiel extrem wichtig. Denn: Die Materialwissenschaftler wissen, was möglich ist, und die Kliniker wissen, wie man was umsetzten kann. Und einen solchen Verbund haben wir in Heidelberg nicht, so die Motivation des Professors, dem Netzwerk beizutreten. Wir sind stolz darauf, dass man aus einer weltweit bekannten und angesehenen Uniklinik, in der rund 7000 Menschen arbeiten, auf unser Netzwerk zukommt, freut sich Martin Monzel, Geschäftsführer des NanoBioNet e.V. Zeigt es doch einmal mehr, wie bekannt die Kompe-tenzen unserer Mitglieder sind und wie wichtig das Netzwerken ist. NanoBioNet gehört zu den größten Kompetenznetzwerken im Bereich der Nano- und Biotechnologie. Es vereint Hochschulen, Kliniken, Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichen Branchen. Neuartige Produkte und Verfahren sind das Ergebnis von Forschung und Entwicklung auf der Basis interdisziplinärer Zusammenarbeit innerhalb dieses Verbunds. Das Netzwerk hat sich seit seiner Gründung 2002 als kompetenter Ansprechpartner rund um die Nano- und Biotechnologie etabliert nicht nur in Deutschland. Auch die europäische Nanoszene schätzt das Know-how der Netzwerkmitglieder. Ziel ist es, marktreife Produkte zu entwickeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen und zwar auf dem Wege einer ethisch vertretbaren Technologie. NanoBioNet hat kürzlich die Auszeichnung als Ausgewählter Ort im Land der Ideen erhalten.

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