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Neubau für die Prozessoptimierung von LAUDA Heiz- und Kühlsysteme

Die Einweihung der neuen Produktionshalle mit Bürogebäude macht den 12. September 2008 zu einem besonderen Festtag in der über 52 Jahre währenden Firmengeschichte des mitllerweile 270 Mitarbeiter starken Global Players LAUDA. Die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre, bei den Heiz- und Kühlsystemen machte den Bau zwingend erforderlich, um einen optimalen Fertigungsfluss in der Produktion der bis zu zehn Tonnen schweren Heiz- und Kühlanlagen zu gewährleisten. Nach Vorliegen der Planung und der Investitionskosten beschlossen die Gesellschafter im März 2007, die Investition in Höhe von etwa drei Millionen Euro in Angriff zu nehmen. Nach nur zehn Monaten Bauzeit wurden Anfang August 2008 die neuen Räumlichkeiten bezogen und die Fertigung aufgenommen. Mit einem Rekordauftragsbestand liegen ausgezeichnete Startbedingungen für die Produktion vor. Die von LAUDA produzierten Heiz- und Kühlsysteme (HKS) werden weltweit bei Prozessen der thermischen Verfahrenstechnik eingesetzt. Überall dort, wo es um exakte Temperierung in dem extremen Temperaturbe-reich von -115 bis 400 °C und thermische Leistungen bis zu einigen hundert Kilowatt geht, kommt ein Heiz- und Kühlsystem zum Einsatz. Die Kunden kommen aus der Chemie-, Pharma- oder Energiebranche, aber auch bei Anwendungen in Testfeldern für Satelliten-, Flugzeug- oder Automobilkomponenten. Im Oberge-schoss des hinteren Hallenbereichs befinden sich die Büro- und Besprechungsräume. Dort werden die für den Kunden maßgeschneiderten, kompakte Anlagen entwickelt. Einzelstücke oder Kleinserien, die aus Mo-dulen zusammengestellt werden, erfordern intensiven Kontakt mit dem Kunden und ein hohes Maß an technischer Betreuung der Projekte. Die HKS-Projektingenieure leiten ein Team erfahrener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und halten ständig Kontakt zu den Meistern der Fertigung. Ziel war es daher, in dem neuen Be-triebsgebäude die gesamte HKS-Projektierungsmannschaft möglichst dicht bei der Fertigung anzuordnen. Die dort produzierten Anlagen bestehen aus großen, sperrigen Einzelteilen, wie Behälter, Wärmetauscher und Verdichter, die über eine Tonne Gewicht haben können und die passgenau montiert werden müssen. Modernste Hebe- und Montagetechnik wurde installiert, um ein effektives Handling und einen optimalen Fer-tigungsfluss zu erzielen. Die freitragenden Montagehalle mit drei Portalkränen bietet auf der 2080 Quadrat-meter großen Produktionsfläche uneingeschränkten Spielraum. Stapler können störungsfrei fahren oder Ein-heiten bis zu fünfzehn Tonnen Gewicht problemlos per Kran bewegt und auch innerhalb der Halle auf einen Lkw verladen werden. Zusätzlich wurden zwei Schwenkkräne für die Montage kleinerer Anlagen in der Halle installiert. Die Hallenhöhe ist mit elf Metern optimal dimensioniert und erlaubt rund acht Meter Hakenhöhe, was für das Überfahren der einzelnen Fertigungsinseln ausreichend ist. Am Ende des Fertigungsprozesses gelangen alle Heiz- und Kühlanlagen in eines der beiden Prüffelder, die sich direkt an die Fertigungshalle anschließen. Eine unabhängige Absauganlage sorgt für ausreichende Luftwechselraten, die zur Kühlung der Prüflinge dient und Geruchsbelästigung im Prüfraum und in der Fertigung verhindert. Die eigene 800-kVA-Trafostation speist die Prüffelder mit Drehstrom bis zu 500 V. Dadurch können auch große Kälteanlagen un-ter Volllast getestet werden. Für Tieftemperaturtests mit den von LAUDA patentierten Kryopacanlagen stehen 8000 Ltr. flüssiger Stickstoff (LN2) mit -196 °C bereit. Großer Wert wurde auf energiesparendes Prüfen gelegt. So werden Kühllasten möglichst über per Außenluft rückgekühltes Kühlwasser gefahren oder die Abwärme im Prüfprozess wieder als simulierte Last genutzt. Die erforderliche Steuerungstechnik wurde von LAUDA Ingenieuren selbst entwickelt. Alle Prüfarbeiten werden von versierten Technikern, meist im Beisein der Kunden, durchgeführt. Die Anlage besteht diese Prüfung nur dann, wenn alle im Vertrag spezifizierten Werte und Bedingungen er-füllt sind. Erst dann gibt auch der Kunde seine Freigabe zur Auslieferung. Der Neubau ist ein wichtiger Faktor zum Erfolg in einem Geschäft, das von hohen Qualitätsanforderungen, immer anspruchsvolleren Technologien und globalem Wettbewerb geprägt ist. Das modulare Baukonzept des neuen Betriebsgebäudes wird diesem Zukunftsszenario gerecht, da es eine Ausdehnung in verschiedene Achsen ermöglicht. Durch die Prozessoptimierung und den daraus resultierenden Kundennutzen vertrau-en immer mehr Anwender auf LAUDA Heiz- und Kühlsysteme. LAUDA ¿ Weltweit die richtige Temperatur

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