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Neue Technologie zur Analyse komplexer organischer Gase

Die Ascenion GmbH hat sich an der Photonion GmbH beteiligt. Das Start-up-Unternehmen wurde von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München und zwei mittelständischen Firmen gegründet, der Airsense Analytics GmbH, Schwerin und der Tofwerk AG, Thun, Schweiz. Das Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung neuer Analysegeräte auf Grundlage der Massenspektroskopie, um komplexe organische Gase, Flüssigkeiten oder Materialien direkt analysieren zu können. Mögliche Anwendungen reichen von der Prozesskontrolle in der Kaffeerösterei oder Plastikproduktion über die Analyse von Zigarettenrauch oder Rohöl bis hin zur Bestimmung der Feinstaubbelastung. Die Technologie beruht auf der so genannten Einphotonenionisation und nutzt eine Vakuum-UV-Lichtquelle, die von Professor Ralf Zimmermann und seinem Team entwickelt wurde. "Der entscheidende Vorteil der Photoionisation ist, dass die zu vermessende Substanz kaum zerstört wird, so dass man aussagekräftige Ergebnisse erhält - selbst bei komplexen Mischungen", erklärt Zimmermann. "So können wir die zeit- und kostenintensiven Trennverfahren, die sonst vor einer massenspektroskopischen Analyse erforderlich sind, meist überspringen. Deshalb ist das System gerade für die Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle ideal geeignet." "Photonion ist in vielfacher Hinsicht ein beispielhaftes Ausgründungsprojekt", meint Dr. Christian Stein, Geschäftsführer von Ascenion. "Das Management ist erfahren und in der Branche gut vernetzt, die beteiligten Gründer ergänzen sich ideal in ihren Kompetenzen und die strategischen Partnerschaften werden einen raschen Markteintritt ermöglichen. Auf diese Weise können die Gründer ihr Unternehmen nachhaltig entwickeln - ohne zunächst große Summen an Risikokapital aufnehmen zu müssen." Die Startfinanzierung wird vom Helmholtz-Enterprise-Fonds, dem Helmholtz Zentrum München, Tofwerk und Airsense zur Verfügung gestellt.

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