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Neue Zahlen zu F&E-Investitionen

Im Jahr 2010 sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland auf einen Rekordwert von knapp 70 Mrd. Euro gestiegen. Davon hat die deutsche Wirtschaft insgesamt 46,9 Mrd. Euro in interne Forschung und Entwicklung (FuE) investiert - 3,7 Prozent mehr als im Jahr 2009. "Die steigenden Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen der deutschen Wirtschaft sind sehr erfreulich. Unsere erheblichen staatlichen Investitionen sind für Privatunternehmen ein Anreiz für eigenes Engagement in der Forschung", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan nach Bekanntgabe der aktuellen Schätzungen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Die Bundesregierung investiert in den Jahren 2010-2013 rund 27 Mrd. Euro in die Hightech-Strategie mit ihren Forschungsfeldern Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation. Trotz einer nominalen Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um ca. 4,3 Prozent im Jahr 2010 blieb der F&E-Anteil am Bruttoinlandsprodukt auf dem Vorjahresniveau von 2,8 Prozent. Damit setzt sich der positive Trend aus den vergangenen Jahren fort.

Im europäischen Vergleich befindet sich Deutschland damit in der Spitzengruppe. Nur die skandinavischen Länder Finnland (3,87 %), Schweden (3,42 %) und Dänemark (3,06 %) gaben 2010 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt noch mehr für FuE aus. Im Vergleich zu Frankreich (2,26 %), Großbritannien (1,77 %) oder Italien (1,26 %) liegt Deutschland weit vorne. Im EU-Durchschnitt werden gegenwärtig nur etwa 2 Prozent erreicht.

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Nach den heute veröffentlichten Zahlen des Stifterverbandes haben Unternehmen in Deutschland 2010 insgesamt 46,9 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Für das Jahr 2011 ist eine weitere Steigerung von ca. 5 Prozent geplant. Auch das Personal in den F&E-Bereichen dürfte weiter steigen, die Planungen der Unternehmen gehen von 7800 zusätzlichen Stellen aus.

Der Außenhandel mit forschungs- und entwicklungsintensiven Waren ist eine Erfolgsgeschichte. Deutschland konnte mit einem Welthandelsanteil von 12,3 % (2009) für F&E-intensive Güter seine Position als führender Exporteur auf diesem Gebiet vor China und den USA behaupten und damit nach Angaben der Expertenkommission Forschung und Innovation seine hervorragende Wettbewerbsposition auf den internationalen Märkten sichern. Deutschland gehört zu den führenden Innovationsnationen weltweit und belegt jeweils Spitzenplätze in namenhafte Vergleichsstudien wie dem "Innovation Union Scoreboard 2010" der Europäischen Kommission, dem "Innovationsindikator 2011" der Telekom Stiftung und dem ¿Global Competitiveness Report 2011-2012¿ des World Economic Forum.

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