Labo Online - Analytic, Labortechnik, Life Sciences
Home> Wirtschaft + Wissenschaft> Archiv> Neues Institut für die Sonnensystemforscher der Max-Planck-Gesellschaft

NewsNeues Institut für die Sonnensystemforscher der Max-Planck-Gesellschaft

Im Januar 2012 wurde mit dem Rohbau des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) begonnen. Am 12. Dezember wird nun auf dem Campus Nord der Georg-August-Universität Göttingen Richtfest gefeiert.

Im Wettbewerb um die Planung und Realisation des 50-Millionen-Euro-Projekts überzeugte im Sommer 2010 das Konzept der Aachener Carpus+Partner AG (www.carpus.de) und wurde einstimmig unter zehn Mitbewerbern ausgewählt. Entstehen wird nun unter Beteiligung vieler Fachplaner und ausführender Unternehmen ein Institutsgebäude mit sehr geringem Primärenergieeinsatz bei voller Versorgungssicherheit und einem modernen Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter.

sep
sep
sep
sep

Raum für Forschung und Kommunikation

News: Neues Institut für die Sonnensystemforscher der Max-Planck-Gesellschaft

Das barrierefreie Gebäude beherbergt bei einer Fläche von ca. 20000 Quadratmetern zukünftig sowohl Forschung als auch Verwaltung des MPS. Der zweigeschossige Sockelbau ist als Hauptsitz der wissenschaftlichen Einheiten und technischen Einrichtungen vorgesehen. Neben Reinräumen, Laboren, Rechenzentrum und Werkstätten werden sich dort auch das Foyer und die Cafeteria befinden, die als zentraler Anlaufpunkt für Mitarbeiter und Gäste dienen sollen. Die Cafeteria grenzt an den großen Innenhof, der als Mittelpunkt des Gebäudes viel Platz für Pausen- und Gespräche bietet.

Die zweite Komponente wird äußerlich die beeindruckendste: Ein mit einer Glasfassade ummantelter dreigeschossiger Quader, der sich über den Sockelbau erhebt und zur Südseite des Gebäudes hinausragt. Die hier befindlichen Büros wurden von Carpus+Partner im Hinblick auf eine gute Tageslichtqualität und hohe Transparenz konzipiert. Die Mitarbeiter werden hier ebenso den unverstellten Blick gen Himmel, wie ins Grüne genießen können.

Anzeige

Vielfältige Möglichkeiten bereits ab April 2014

Auch das wissenschaftliche Herz schlägt in dem neuen Arbeitsumfeld höher. Für die Herstellung optischer Geräte werden in den entsprechenden Bereichen schwingungsentkoppelte Bodenplatten installiert. Neben Elektronikwerkstätten und unterschiedlichen Laboren - Physikalische Labore, Chemielabore, Mikrowellenlabore und Labore zur Messung elektromagnetischer Verträglichkeit - wird es zudem Platz für eine etwa neun Meter hohe "Ballonhalle" geben. Um Großveranstaltungen möglich zu machen, lassen sich die Seminarräume mit dem Foyer zusammenschalten und so flexibel nutzen.

Bereits in einem Jahr wird die Laboreinrichtung ihren Weg in den Neubau finden und spätestens im April 2014 ist der endgültige Umzug in den Justus-von-Liebig-Weg vorgesehen.

Anzeige
Diesen Artikel …
sep
sep
sep
sep
sep

Weitere Beiträge in dieser Rubrik

Abstrakte Darstellung Passwortverschlüsselung

Datensicherheit aus dem LaborChemische Schlüssel für sichere Passwörter

Wissenschaftler aus dem KIT haben Informatik mit Chemie gepaart und ein gängiges Verschlüsselungsverfahren mit einem chemischen Passwort kombiniert. 

…mehr
Holm Kändler, Geschäftsführer der Hellma GmbH & Co. KG (Bild: Hellma)

Hellma erweitert die UnternehmensspitzeNeues Mitglied in der Geschäftsführung

Zum 1. März 2018 hat Hellma die Geschäftsführung durch Holm Kändler erweitert.

…mehr

BioanalytikKlinische Ergebnisse veröffentlicht: Bluttest zur der Erkennung von Leberkrebs

Die Epigenomics AG (FSE: ECX, OTCQX: EPGNY) Ergebnisse aus zwei klinischen Studien in EBioMedicine (unterstützt von Cell Press und The Lancet) bekannt gegeben und bezeichnet die Ergebnisse als "vielversprechend". Die Ergebnisse zeigen eine hohe Genauigkeit des epigenetischen Biomarker mSEPT9 bei der Erkennung von Leberkrebs in Patienten mit Leberzirrhose.

…mehr
In einem dreidimensionalen Darmkrebs-Zellkulturmodell werden durch den Wirkstoff KP-1339 (IT-139) Merkmale ausgelöst, die im Organismus den immunogenen Zelltod hervorrufen (Bild: Universität Wien).

Krebstherapeutikum auf Ruthenium-BasisNeuer Wirkmechanismus von Tumortherapeutikum entdeckt

Ein Team um Bernhard Keppler von der Universität Wien konnte zeigen, dass der neuartige Wirkstoff bei Krebszellen Symptome des immunogenen Zelltods hervorruft und damit eine zentrale Rolle bei der medikamentösen Krebstherapie einnehmen könnte.

…mehr
Schematische Darstellung Nervenzellen

Fatale TröpfchenZentraler Pathomechanismus bei Entstehung zweier neurodegenerativer Erkrankungen entdeckt

LMU-Wissenschaftler haben einen Mechanismus entschlüsselt, der bei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) und bei der Frontotemporalen Demenz (FTD) eine zentrale Rolle spielt.

…mehr
Anzeige

Mediadaten 2018

LABO Einkaufsführer

Produktkataloge bei LABO

Produktkataloge zum Blättern


Hier finden Sie aktuelle Blätter-Kataloge von Herstellern aus der Branche. Einfach durchblättern oder gezielt nach Stichwort suchen!

Anzeige

LABO Web-Guide 2016 als E-Paper

LABO Web-Guide 2016

Web-Guide 2016


- Stichwortregister

- Firmenscreenshots

-Interessante Webadressen aus dem Labor

Anzeige

Neue Stellenanzeigen

Jetzt den LABO Newsletter abonnieren

LABO Newsletter abonnieren

Der kostenlose LABO Newsletter informiert Sie wöchentlich über neue Produkte, Lösungen, Technologietrends und Innovationen aus der Branche sowie Unternehmensnachrichten und Personalmeldungen.

LABO bei Facebook und Twitter