Pfeiffer Vacuum spendet 10000 Euro an Stiftung KinderHerz

Mitarbeiter radelten 18421,9 km für herzkranke Kinder

Die Mitarbeiter der Pfeiffer Vacuum GmbH haben fast zwei Monate lang für kleine Herzpatienten kräftig in die Pedale getreten. Für jeden gefahrenen Kilometer auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause spendete die Firma mit Sitz in Asslar einen Geldbetrag an die Stiftung KinderHerz. Mit der Spende von insgesamt 10000 Euro fördert die Stiftung ein wegweisendes Forschungsprojekt am Hessischen Kinderherzzentrum in Gießen.

Spendenübergabe bei Pfeiffer Vacuum.

Mit ihrer ungewöhnlichen Spendenaktion hat Pfeiffer Vacuum einen Weg gefunden, allen Beteiligten etwas Gutes zu tun: Das Unternehmen forderte im April 2015 seine Mitarbeiter auf, mit dem Rad zur Arbeit zu kommen - was natürlich deren Fitness zugutekommt. Für jeden Kilometer, der dadurch bis zum 11. Juli zurückgelegt wurde, spendete Pfeiffer Vacuum 0,50 Euro an die Stiftung KinderHerz. Die Angestellten beteiligten sich eifrig an der Aktion - der ausdauerndste Mitarbeiter brachte es auf 1508 Kilometer. Insgesamt legten die Mitarbeiter 18421,9 km auf dem Fahrrad zurück. Die Summe wurde großzügig aufgerundet, so dass nun 10000 Euro für herzkranke Kinder zusammengekommen sind.

„Pfeiffer Vacuum trägt seit 125 Jahren zum technologischen Fortschritt von Industrie und Wissenschaft bei“, erklärt Manfred Bender, Vorstandsvorsitzender der Pfeiffer Vacuum Technology AG. „Wir denken und handeln zukunftsorientiert. Für eine Zukunft, die den Kindern gehört. Daher liegt uns dieses Projekt der Stiftung KinderHerz buchstäblich besonders am Herzen.“

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Bei der Spendenübergabe auf dem Firmengelände war auch Dr. Gunter Kerst vom Hessischen Kinderherzzentrum vor Ort. Mit dem von Pfeiffer Vacuum gespendeten Betrag wird ein von ihm betreutes Forschungsprojekt von der Stiftung KinderHerz unterstützt. Bei dem Projekt geht es darum, eine zuverlässige Alternative zu Untersuchungen mit Röntgenstrahlen zu etablieren. Die Lage der Katheter während eines Eingriffs per Röntgendurchleuchtung darzustellen, ist die herkömmliche Methode. Langfristig besteht jedoch als Folge der Strahlenbelastung ein sehr geringes, aber doch vorhandenes Krebsrisiko. Gerade bei kleinen Patienten soll dies natürlich möglichst vermieden werden.

Ersetzt werden könnte die Röntgenuntersuchung durch den Einsatz intrakardialer Echokardiographie. Noch gibt es weltweit wenig Erfahrung zu dieser modernen Technologie bei Herzkathetereingriffen im Kindesalter. Am Hessischen Kinderherzzentrum und Zentrum für angeborene Herzfehler erhofft man sich - aufgrund des hier versammelten hohen Expertenwissens - erste Erfolge schon innerhalb weniger Monate. Spezielle Strategien für den Einsatz der intrakardialen Echokardiographie sollen schätzungsweise bereits nach zwei bis drei Jahren entwickelt sein.

Sylvia Paul, Vorstand Stiftung KinderHerz, zeigt sich hocherfreut über die Spende: „Ein angeborener Herzfehler ist für ein kleines Kind belastend genug. Wenn die notwendigen Untersuchungen noch mit zusätzlichen Risiken verbunden sind, bedeutet dies eine weitere Verunsicherung aller Beteiligten. Mit der Spende von Pfeiffer Vacuum können wir dieses wichtige Projekt, durch das sich der Einsatz von Röntgenstrahlen bei den kleinen Herzpatienten vermeiden lasst, weiter fördern und somit schonendere Alternativen auf den Weg bringen.“

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