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Phenex erhält 6 Mio. Euro in einer dritten Finanzierungsrunde

Die Phenex Pharmaceuticals AG, eine Wirkstoffforschungsfirma mit Hauptsitz in Ludwigshafen und Forschungsstätte in Heidelberg, gab gestern den erfolgreichen Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 6 Mio. Euro bekannt. Damit hat das Unternehmen seit der Gründung insgesamt 17,2 Mio. Euro an Eigenkapital eingeworben. "Obwohl das Unternehmen noch ausreichend finanziert war, konnten wir unsere Investoren überzeugen, vorzeitig zusätzliches Eigenkapital für unsere sehr vielversprechenden Forschungsprogramme bereitzustellen", erklärt Thomas Hoffmann, CFO von Phenex. "Wir werden einen großen Teil der 6 Mio. in unseren neuen Ansatz zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten investieren, ein anderer Teil wird in die weitere Entwicklung unserer vielversprechenden FXR Substanz Px-102 fließen, die wir nun in die klinische Entwicklung tragen werden. Damit haben wir zwei hochwertige F&E Projekte in unserer Wirkstoffforschung, die innerhalb der nächsten Jahre eine beträchtliche Wertsteigerung erfahren sollten."

Dr. Claus Kremoser, CEO der Phenex, ergänzt: "Wir waren in unserem neuen RORgt Programm in kurzer Zeit sehr erfolgreich. RORgt ist ein Kernrezeptor, von dem in der wissenschaftlichen Literatur berichtet wird, dass er entscheidend für die Ausbildung von sogenannten TH17 Immunzellen verantwortlich ist. Aktivierte TH17 Zellen sind vermutlich die entscheidenden Treiber bei der Entstehung von Autoimmunkrankheiten wie Multipler Sklerose, Rheuma, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Schuppenflechte und vielen anderen. Phenex ist weltweit die erste Firma, die Hemmstoffe für den Rezeptor RORgt gefunden hat, mit denen wir sehr effektiv und vor allem selektiv diese aggressiven "Falschspieler" im Konzert der Immunzellen reduzieren können. Das eröffnet eine ganz neue Perspektive für die Entwicklung neuer oral verfügbarer Medikamente für diese ganze Gruppe an Krankheiten, die ¿ so deutet es sich an ¿ erheblich reduzierte Nebenwirkungen haben könnten. Selbst in diesem frühen Stadium haben wir bereits mehrere Angebote von großen Pharmaunternehmen für F&E-Kooperationen erhalten. Das hat unsere Investoren überzeugt, die eigenen Forschungsanstrengungen zu intensivieren, um in diesem attraktivem Gebiet schneller zum Ziel eines klinisch entwickelbaren Wirkstoffes zu kommen."

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Dr. Mathias Boehringer, Mitglied des Phenex Aufsichtsrates bestätigt das: "Wir haben beobachtet, dass Phenex bereits zweimal frühe Ideen aus der akademischen Forschung aufgegriffen und in entwickelbare Ansätze für neue Pharmakotherapien umgewandelt hat. Das FXR/NASH-Programm und besonders das RORgt Programm mit Ziel Autoimmunkrankheiten sind hervorragende Beispiele für gelungene Umsetzungen des Konzeptes der ¿Translationalen Medizin¿. Viele reden davon, aber Phenex hat mit ihren Projekten konkret gezeigt, wie man vom Labor zur Klinik innerhalb eines überschaubaren Zeitraums gelangen kann. Das ist der Grund, weshalb wir als Mitglieder der Boehringer Familie in Phenex investiert haben."

Dr. Farsin Yadegardjam, Partner bei EVP Capital Management und Vorsitzender des Phenex Aufsichtsrates, ergänzt: "Wir waren zusammen mit der KfW die ersten Investoren von Phenex zu einem Zeitpunkt als noch niemand bereit war, in dieses zukunftsweisende Konzept zu investieren. Wir haben in den letzten fünf Jahren eine sehr interessante und rasante Entwicklung bei Phenex gesehen. Allein die Tatsache, dass neben allen bereits vorhandenen Investoren in dieser dritten Runde wiederum weitere private Geldgeber, vor allem welche mit einem großen Erfahrungsschatz in der pharmazeutischen Industrie hinzugekommen sind, zeigt die medizinischen und kommerziellen Möglichkeiten, die in diesem Unternehmen liegen. Es bestätigt übrigens auch die Qualität des Phenex Managements, das unser Geld sehr effizient in derartig vielversprechende Projekte umgesetzt hat."

Weitere Infos über das Unternehmen finden Sie unter http://www.phenex-pharma.com.

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