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Prof. Dr. Andrés Lasagni erhält Masing-Gedächtnispreis der DGM

Für seine Erfolge bei der Anwendung der Lasertechnik in der Werkstoffwissenschaft erhält Prof. Dr. Andrés Fabián Lasagni, derzeit Professor für Laserstrukturieren in der Fertigungstechnik an der TU Dresden und Leiter der Forschungsgruppe Oberflächenfunktionalisierung am Fraunhofer Institut für Werkstoff und Strahltechnik IWS in Dresden, den Masing-Gedächtnispreis der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM). Die Verleihung erfolgte im Rahmen der DGM-Mitgliederversammlung am 23. Mai 2013 in Bochum.

Prof. Dr. Lasagni ist Experte für die Lasermaterialbearbeitung in der Fertigungstechnik. Seine Forschungsarbeiten fokussieren sich auf die Weiterentwicklung von Laserstrukturierungstechnologien, die die Herstellung komplexer Mikro- und Nanostrukturen auf großen Oberflächen ermöglichen. "Es gibt eine Vielzahl von beeindruckenden Problemlösungen, die die Natur mit Hilfe von strukturierten Oberflächen schafft. Dies können wir als Inspiration nutzen, um neue Eigenschaften in technologische Oberflächen einzubringen", sagte Prof. Lasagni. 2Dafür ist es wichtig, nicht nur das wissenschaftliche Verständnis über Oberflächeneigenschaften zu gewinnen, sondern auch laserbasierte Verfahren und Werkzeuge zu entwickeln, die die Herstellung solcher Oberflächen mit hoher Präzision, Reproduzierbarkeit und Homogenität ermöglichen."

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In Kontakt zur Lasertechnik kam der in Argentinien geborene 35-jährige Werkstoffwissenschaftler 2002 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. 2007, ein Jahr nach seiner Promotion am Lehrstuhl Funktionswerkstoffe bei Prof. Dr. Frank Mücklich, wechselte Prof. Lasagni als Humboldt-Stiftungs-Stipendiat in die USA an die University of Michigan und das Georgia Institute of Technology. Seit September 2008 ist er Leiter der Forschungsgruppe Oberflächenfunktionalisierung am Fraunhofer IWS in Dresden und seit Juli 2012 Professor an der Technischen Universität Dresden. Prof. Lasagni ist Autor und Co-Autor von über 100 Veröffentlichungen und wurde unter anderem German High Tech Champion in der Photovoltaik 2011. Er wurde mit zudem mit dem Fritz-Grasenick-Preis und dem Werner-Köster-Preis ausgezeichnet.

Den Masing-Gedächtnispreis vergibt die DGM seit 1957 einmal jährlich für herausragende Arbeiten an einen jungen, promovierten Wissenschaftler. Die DGM versteht sich als Forum für alle, die sich mit der Erforschung, Entwicklung, Herstellung, Verarbeitung und Anwendung von Werkstoffen befassen. Zu den derzeit rund 2300 Mitgliedern gehören nicht nur Forschungseinrichtungen, sondern auch Unternehmen.

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