Spezialamine

BASF baut neue World-Scale-Anlage in Ludwigshafen

BASF baut in Ludwigshafen eine neue World-Scale-Anlage zur Herstellung von Spezialaminen. Die Anlage, die über eine jährliche Gesamtkapazität von rund 12000 Tonnen verfügen wird, soll 2015 in Betrieb gehen.

Die Produktpalette der flexiblen Mehrprodukte-Anlage besteht aus etwa 15 vielseitig einsetzbaren Aminen. Deren wichtigste Anwendungsgebiete sind die Bau-, Automobil-, Pflanzenschutzmittel- und Pharma-Industrie. Mit der neuen Anlage erweitert BASF ihr weltweites Produktionsnetz für Amine aus Anlagen in Ludwigshafen und Schwarzheide/Deutschland, Antwerpen/Belgien, Geismar/Nordamerika und Nanjing/China.

"Mit der neuen Anlage bedienen wir den Bedarf unserer Kunden nach den Spezialaminen vor allem in Europa", sagt Sanjeev Gandhi, Leiter des Unternehmensbereichs Intermediates der BASF. "Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung bei Entwicklung und Herstellung von Aminen und bauen durch die neue Anlage unsere weltweit führende Position bei diesen vielseitigen Zwischenprodukten weiter aus."

"Durch die spezielle Anlagenstruktur können wir flexibel auf Bedarfsschwankungen nach den verschiedenen Produkten reagieren. Außerdem können wir hier auch kommerzielle Mengen von Produkten aus unserer Innovationspipeline herstellen", so Dr. Christoph Wegner, Leiter der regionalen Geschäftseinheit Amine Europa im BASF-Unternehmensbereich Intermediates. "Durch die Integration in den BASF-Verbund am Standort Ludwigshafen können wir unseren Kunden neben der Forschung auch die Scale-up-Leistungen über eine Pilotanlage bis hin zu der neuen Mehrprodukte-Anlage bieten."

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Im März hatte die BASF den Bau einer weiteren neuen Mehrprodukte-Anlage für die Herstellung von Spezialaminen am BASF-Verbundstandort in Nanjing angekündigt, deren Inbetriebnahme für 2015 geplant ist. Hauptprodukte dieser Anlage werden Dimethylaminopropylamin (DMAPA) und Polyetheramine (PEA) sein.

Die BASF verfügt mit etwa 200 verschiedenen Aminen über das weltweit vielfältigste Sortiment an diesen chemischen Zwischenprodukten. Neben Alkyl-, Alkanol-, Alkoxyalkylaminen bietet das Unter-nehmen auch heterozyklische und aromatische Amine sowie Spezialamine. Dazu kommt ein wachsendes Portfolio an chiralen Aminen mit hoher optischer und chemischer Reinheit. Eingesetzt werden die vielseitigen Produkte vor allem zur Herstellung von Prozesschemikalien, Pharmazeutika und Pflanzenschutzmitteln sowie von kosmetischen Produkten und Reinigungsmitteln. Dazu kommt die Produktion von Lacken, Spezialkunststoffen, Verbundwerkstoffen sowie von Spezialfasern.

Über den Unternehmensbereich Intermediates der BASF
Der Unternehmensbereich Intermediates der BASF entwickelt, produziert und vermarktet weltweit ein umfangreiches Sortiment mit etwa 700 Zwischenprodukten. Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen Amine, Diole, Polyalkohole sowie Säuren und Spezialitäten. Zwischenprodukte dienen unter anderem als Ausgangsstoffe für Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilien, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Innovative Zwischenprodukte der BASF tragen dazu bei, die Eigenschaften der damit hergestellten Erzeugnisse und die Effizienz der Produktionsprozesse zu verbessern. Der nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmensbereich Intermediates agiert aus Standorten in Europa, Asien und Nordamerika. Im Jahr 2013 erwirtschaftete der Unternehmensbereich einen Umsatz mit Dritten von etwa 2,8 Mrd. Euro. Weitere Informationen sind zu finden unter http://www.intermediates.basf.com.

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