Vision vom Cyber Valley erhält Gesichter

Neue Expertise zur Künstlichen Intelligenz

Die Universität Tübingen baut ihre Expertise im Bereich der Künstlichen Intelligenz weiter aus: Fünf neue Professuren wurden mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besetzt, die im Bereich des Maschinellen Lernens forschen. Drei davon widmen sich der KI in den Life Sciences.

Einer von fünf neuen Professoren für KI an der Uni Tübingen: Michael Krone wurde zum Mai 2018 im Fachbereich Informatik auf die Juniorprofessur für „Visuelle Big Data Analytik“ in den Lebenswissenschaften berufen. (Bild: Ulrich Metz / Universität Tübingen) © Bild: Ulrich Metz / Universität Tübingen

Im Fachbereich Informatik arbeitet Michael Krone daran, die Visualisierung großer Datenmengen in den Lebenswissenschaften zu optimieren. Anna Levina untersucht, wie sich neuronale Prozesse organisieren und entwickelt Instrumente, mit denen sich ihre Rechenfähigkeiten überprüfen lassen. In der Medizinischen Fakultät arbeitet Philipp Berens daran, Maschinelle Lernalgorithmen für die klinische Diagnostik einzusetzen, insbesondere bei Augenerkrankungen.

Andreas Geiger, auch Fachbereich Informatik, untersucht, wie Computer lernen können, ihre Umgebung wahrzunehmen und zu interpretieren – unter anderem arbeitet er daran, selbstfahrende Autos besser, sicherer und intelligenter zu machen. Philipp Hennig erforscht, wie Rechenalgorithmen effizienter und anwenderfreundlicher gestaltet werden können und wie sich Fehler im System einer Künstlichen Intelligenz kontrollieren lassen.

„Wir freuen uns, dass wir diese exzellenten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Universität Tübingen gewinnen konnten“, sagt Professor Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen. „Die Vision des Cyber Valley bekommt damit ein Gesicht und sehr konkrete Aufgabenstellungen im Bereich des Maschinellen Lernens, die hier künftig bearbeitet werden.“

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„Im Cyber Valley wächst zusehends die internationale Anziehungskraft“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Die herausragenden Talente, die die Universität Tübingen nun gewinnen konnte, belegen, dass wir zügig von der Idee in die Umsetzung kommen: Die Region Stuttgart-Tübingen international zu einem Schwergewicht im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu machen. Das Wissenschaftsministerium unterstützt diese Entwicklung nach Kräften.“

Mehr Infos zu den einzelnen Personen auf der Website der Uni Tübingen.

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